Christliche Jungendverbände treten auf BASPO-Vorschlag ein
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Zürich/Schweiz, 29.06.2017 / SEA/APD

Die vom Ausschluss der Zusammenarbeit mit Jugend+Sport (J+S) sowie von der Streichung der Fördergelder des Bundesamts für Sport (BASPO) betroffenen Jugendverbände, haben an einer Sitzung vom 27. Juni in Bern beschlossen, auf den am „Runden Tisch“ erarbeiteten Vorschlag des BASPO einzutreten. (APD-Meldung: www.apd.media/news/archiv/11801.html)

Plakat der Kundgebung christlicher Jugendorganisationen auf dem Bundesplatz vom 1. Juli

Plakat der Kundgebung christlicher Jugendorganisationen auf dem Bundesplatz vom 1. Juli

© Plakat: SEA

Laut einer Medienmitteilung der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) haben die Verbände eine fünfköpfige Arbeitsgruppe aus Vertretern der Deutsch- und Westschweiz gebildet, welche in Zusammenarbeit mit dem BASPO und dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) konkrete Lösungen ausarbeitet. Dabei solle es um die Umsetzung der im Lösungsvorschlag vorgesehenen zwei Massnahmen gehen: Gründung eines Dachverbands als zukünftigem Ansprechpartner für J+S und den verschiedenen Vereinsgründungen für die Durchführung von J+S-Lagern.

Anpassungen bis Ende 2017
Auf den 01.01.2018 wurde den Ausbildungsverbänden seitens des BASPO die Zusammenarbeit rechtsgültig gekündigt. Damit die Jungschararbeit lückenlos weitergeführt werden könne, unternähmen die Verbände alles, um die geforderten Anpassungen bis Ende Jahr vornehmen zu können. Christliche Jugendarbeit dürfe gegenüber anderen Weltanschauungen nicht diskriminiert werden, fordern die betroffenen Verbände. Seit Jahrzehnten setzten sie sich für die ganzheitliche Förderung junger Menschen ein und leisteten wertvolle Breitensportförderung. Dieses Engagement solle das BASPO weiterhin würdigen.

Grosser "Jungschinachmittag" in Bern
Über 1.100 Kinder von christlichen Jugendorganisationen und ihre Leitenden werden am kommenden Samstag in Bern erwartet. Von 15:15 bis 16:00 Uhr soll auf dem Bundesplatz an einem „fröhlich-farbigen Jungschinachmittag“ der Öffentlichkeit sowie Politikern und Behörden der Wert christlicher Jugendarbeit nähergebracht werden. Jungscharen aus der West- und Deutschschweiz sowie Sympathisanten seien zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen, so die SEA. Organisiert werde der Event von einem Organisationskomitee, das aus Vertretern der betroffenen Verbände bestehe. An der friedlichen Kundgebung sollen Postkarten von Leitenden und Jungschärlern zu Handen des Bundesrats überreicht werden.

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