ADRA-Präsident spricht auf UN-Symposium über Rolle von religiösen Organisationen
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Silver Spring, Maryland/USA, 31.01.2018 / APD

Am 22. Januar fand im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York/USA das 4. Jahressymposium über die Rolle von Religion und religiösen Organisationen in internationalen Angelegenheiten statt. "Migrationsperspektiven: Vertreibung und Marginalisierung, Integration und Gerechtigkeit" lautete das Thema. Der Präsident der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International, Jonathan Duffy, thematisierte in seinem Beitrag die unterstützende Rolle von religiösen Organisationen, teilte die adventistische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) mit.

ADRA-Präsident Jonathan Duffy (oben, Mitte) auf dem FBO-Symposium

ADRA-Präsident Jonathan Duffy (oben, Mitte) auf dem FBO-Symposium

© Foto: ADRA International / United Nations

Die internationale Entwicklungs- und Katastrophenhilfe der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (ADRA International) gehörte zu den vielen anderen Organisationen, die bei den Vereinten Nationen in New York zusammenkamen, um einen offenen Dialog über Perspektiven der Migration, wie Vertreibung und Marginalisierung, Eingliederung und Gerechtigkeit für Flüchtlinge und Binnenvertriebene, zu führen.

Beitrag von religiösen Organisationen
Jonathan Duffy, Präsident von ADRA International, thematisierte den Beitrag, den religiöse Organisationen (faith-based organizations, FBOs) zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leisten: "FBOs sind eine Untergruppe von Nichtregierungsorganisationen mit der einzigartigen Möglichkeit, mit lokalen Akteuren (Einzelpersonen und Familien, die sich in einer Krise befinden) und in Ländern, in denen versucht wird, Menschen umzusiedeln, in Kontakt zu treten", so Duffy. "Glaubensbasierte Organisationen haben viel zu leisten und können in Notsituationen oft als Zufluchtsort oder als Ort zur Bewältigung von Stresssituationen dienen."

Symposium über die Rolle von Religion und glaubensbasierten Organisationen in internationalen Angelegenheiten
Das 4. Symposium über die Rolle von Religion und religiösen Organisationen in internationalen Angelegenheiten (FBO-Symposium) wurde gemeinsam vom Ökumenischen Rat der Kirchen, dem Ausschuss für Kirche und Gesellschaft der United Methodist Church, der ACT Alliance, der Abteilung der Vereinten Nationen für Völkermordprävention und Schutzpflicht, der Inter-Agency Task Force der Vereinten Nationen sowie der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten organisiert.

Das erste FBO-Symposium fand 2015 mit dem Schwerpunkt "Menschenwürde und Menschenrechte" statt. Dieses Thema wurde bis ins Jahr 2016 fortgeführt, wobei der Schwerpunkt auf der Prävention von Gräueltaten und gewalttätigem Extremismus lag. Ein weiteres Symposium wurde im Jahr 2017 über gerechten, integrativen und nachhaltigen Frieden abgehalten.

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