Papua-Neuguinea: Australische Aussenministerin eröffnet ADRA-Projekt
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Wahroonga, NSW/Australien, 16.04.2018 / APD

Australiens Aussenministerin Julie Bischop | Hochkommissar für PNG, Bruce Davis (li.) unterzeichnet mit Kepsie Elodo (ADRA)

Australiens Aussenministerin Julie Bischop | Hochkommissar für PNG, Bruce Davis (li.) unterzeichnet mit Kepsie Elodo (ADRA)

© Foto: ADRA PNG/Adventist Record

Die australische Aussenministerin Julie Bishop hat am 21. März 2018 ein Projekt zur Stärkung der Eigenständigkeit von Kommunen im Bezirk Kavieng, Provinz New Ireland/Papua-Neuguinea, eröffnet. Das von der Adventstischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Papua-Neuguinea durchgeführte „Inclusive Community Empowerment Project“ (ICEMP) soll eine saubere Wasserversorgung, grössere Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel und eine verbesserte Alphabetisierung für mehr als 12.000 Menschen in der Region ermöglichen, berichtete die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR) Anfang April.

ICEMP ist ein auf 30 Monate ausgelegtes Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der lokalen Kommune entwickelt wurde. Aussenministerin Bishop traf sich mit den Empfängern des Projekts. Sie würdigte die Arbeit von ADRA Papua-Neuguinea, dem humanitären Dienst der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Ministerin brachte ihre Freude zum Ausdruck, mehr Frauen und Mädchen in den Kommunen im Bezirk Kavieng mit verbesserten Bildungschancen und nachhaltigen Lebensgrundlagen unterstützt zu sehen.

Zum ersten Mal wurde ein Projekt des „Papua New Guinea Incentive Fund“ von einem australischen Bundesminister in Papua-Neuguinea offiziell ins Leben gerufen. Der „Incentive Fund“ vergibt Zuschüsse an leistungsstarke Organisationen, um die Erbringung von Dienstleistungen zu verbessern und den Menschen von Papua-Neuguinea wirtschaftliche Möglichkeiten zu bieten. Er wird von der australischen Regierung finanziert. Sie stellte dem „Inclusive Community Empowerment Project“ (ICEMP) einen Zuschuss von umgerechnet rund 920.000 Euro / 1.1 Millionen Franken zur Verfügung.

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