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ADRA verstärkt Einsatz in Südasien
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Bangkok/Thailand, 28.01.2005 / APD

Wie das Koordinierungsbüro für die Tsunamiopfer der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Bangkok/Thailand mitteilte, sei die Nichtregierungsorganisation in den Katastrophengebieten in Südasien im Einsatz. In Indonesien würden Projekte im Gesamtwert von drei Millionen Euro durchgeführt beziehungsweise geplant, wobei die Finanzierung bereits gesichert sei. Es handele sich dabei um die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Dingen des täglichen Bedarfs, den Wiederaufbau von 95 Schulen, die Ausstattung von 16 300 Schülern und 550 Lehrern mit Unterrichtsmaterial und die Behandlung der Traumatisierten unter ihnen. An den Projekten beteiligten sich die ADRA-Organisationen in Australien, Dänemark, Deutsch¬land, Grossbritannien, Neuseeland und Spanien. In Sri Lanka beträgt der Wert der durchgeführten, laufenden und geplanten Projekte 8,3 Millionen Euro. Es handelt sich dabei unter anderem um Verteilung von Nahrung, Kleidung, Medikamenten und ärztlichem Bedarf, Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, Desinfektion der Katastrophengebiete, Wiederaufbau von Häusern und Existenzsicherung. Auf der Insel sind auch ADRA-Organisationen aus Deutschland, Grossbritannien, den Niederlanden, Norwegen und der Schweiz tätig. Die Projekte in Indien haben einen Wert von 1,6 Millionen Euro und beinhalten sanitäre Einrichtungen für ein Auffanglager, Wiederbeschaffung von Booten und Netzen für Fischer, Traumaberatung und Gesundheitsvorsorge sowie Trinkwasserversorgung. Hier arbeiten ADRA-Organisationen aus Australien, Deutschland, Japan und den Niederlanden.

Auf den zu Indien gehörenden Andamanen und Nikobaren Inseln ist ADRA dabei, die Infrastruktur wieder herzustellen. Die Kosten des Projekts betragen 77 000 Euro. In Thailand geht es um die Wiederherstellung des Trinkwassersystems, Wiederaufbau von Schulen und Behandlung Kranker. Hierfür werden 2,3 Millionen Euro aufgewendet. ADRA Thailand wird dabei von den Schwesterorganisationen in Australien, Kanada, den Niederlanden und Tschechien unterstützt.

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