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Deutschland: Erstmals bundesweite Feier des ökumenischen Tags der Schöpfung

Frankfurt am Main/Deutschland | 31.08.2010 | APD | Ökumene

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) feiert erstmals am 3. September bundesweit den ökumenischen Tag der Schöpfung. Die Feier beginnt um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer in Brühl bei Köln. Am Gottesdienst werden der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sowie deren Geschäftsführerin, Dr. Elisabeth Dieckmann, und die orthodoxe Referentin der ACK, Marina Kiroudi, mitwirken.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgt ein Festvortrag mit dem Vorsitzenden der ACK Deutschland, Landesbischof Professor Dr. Friedrich Weber, und ein Empfang der Stadt Brühl. Zu der Feier werden 200 bis 300 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet.

Der ökumenische Tag der Schöpfung soll künftig jedes Jahr am ersten Freitag im September mit einer bundesweiten Feier, jeweils an einem anderen Ort, stattfinden. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Stadt Brühl, da der Vertreter der orthodoxen Kirche im Vorstand der ACK, Erzpriester Radu Constantin Miron, hier seinen Sitz hat. Aus der orthodoxen Kirche kam der Impuls, einen ökumenischen Tag der Schöpfung zu begehen. Der damalige Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Dimitrios I., schlug 1989 vor, einmal im Jahr gemeinsam «zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die grosse Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung». Die Mitgliedskirchen der ACK griffen diesen Vorschlag auf und verwirklichten ihn nach einem ausführlichen Beratungsprozess.

Der 1948 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) gehören 17 Kirchen als Mitglieder an, drei Kirchen sind Gastmitglieder und vier Organisationen haben den Beobachterstatus. Die Geschäftsstelle der ACK, genannt «Ökumenische Centrale», hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

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