Schauspieler, charakterisiert einen Christen © Foto: "COMFILMS"

Tag der Menschenrechte - Adventisten mit Film Clip zur Religionsfreiheit

Zürich/Schweiz | 09.12.2013 | APD | Religionsfreiheit

Zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz einen Film Clip zur Religionsfreiheit in sechs Sprachen publiziert. Er thematisiert die Unteilbarkeit der Menschenrechte am Beispiel der Religionsfreiheit und wurde von jungen Adventisten produziert, die haupt- oder nebenberuflich im Filmbusiness tätig sind.

Religionsfreiheit schützt auch Atheisten
„Die Religionsfreiheit ist für uns Adventisten ein wichtiges Anliegen“, sagte Pastor Herbert Bodenmann, Leiter der Abteilung Aussenbeziehungen und Religionsfreiheit. Das zeige sich darin, dass bereits 1893 in Nordamerika von adventistischer Seite die „International Religious Liberty Association“ (IRLA), eine Nichtregierungsorganisation, gegründet worden sei, die bis heute existiere und sich weltweit für Religionsfreiheit einsetze. 1901 habe auch die Kirche selbst eine Abteilung für „Aussenbeziehungen und Religionsfreiheit“ eingerichtet, welche die Kontakte nach aussen pflegen und die Religionsfreiheit verteidigen und fördern soll. „Wir fordern die Religionsfreiheit nicht nur für uns, sondern für alle Menschen, wie dies in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht, denn Menschenrechte sind unteilbar“, sagte Bodenmann. Im Clip seien ausschliesslich Vertreter von drei Weltreligionen dargestellt, Artikel 18 schütze aber auch Menschen, die nicht religiös seien und andere Weltanschauungen hätten, so auch Atheisten.

Jährlicher Tag der Religionsfreiheit bei Adventisten
Der weltweite, kircheninterne Tag der Religionsfreiheit wird bei den Adventisten jährlich auf einen Samstag im Januar festgelegt. Sie feiern den biblischen Ruhetag, den Sabbat (Samstag). Am 25. Januar 2014 sei geplant, den Film Clip zur Religionsfreiheit im Rahmen des Gottesdienstes in den rund 50 adventistischen Kirchgemeinden der Schweiz zu zeigen, so Bodenmann. Damit wolle man die Mitglieder für die Thematik sensibilisieren und Diskussionen über das Verständnis des Menschenrechts Religionsfreiheit anstossen. Neben Deutsch, Französisch und Italienisch, den drei Landessprachen, in denen in der Schweiz hauptsächlich adventistische Gottesdienste gefeiert würden, habe man sich wegen der Internationalität der Kirche entschieden, den Clip zusätzlich auch in Englisch, Portugiesisch und Spanisch zu produzieren. Damit profitierten nicht nur die entsprechenden kirchlichen Sprachgruppen in der Schweiz vom Clip, sondern auch jene in der Weltkirche.

Die Clips in sechs Sprachen können auf Vimeo angeschaut werden:
Deutsch: http://vimeo.com/81505132
Englisch: http://vimeo.com/81347977
Französisch: http://vimeo.com/81505135
Italienisch: http://vimeo.com/81505136
Portugiesisch: http://vimeo.com/81505138
Spanisch: http://vimeo.com/81505133

Alle Sprachversionnen auf YouTube:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLTglo1u58r4vcTsRJgXZXoPt3we_C_63y

(2909 Zeichen)
© Nachrichtenagentur APD Basel (Schweiz) und Ostfildern (Deutschland). Kostenlose Textnutzung nur unter der Bedingung der eindeutigen Quellenangabe "APD". Das © Copyright an den Agenturtexten verbleibt auch nach ihrer Veröffentlichung bei der Nachrichtenagentur APD. APD® ist die rechtlich geschützte Abkürzung des Adventistischen Pressedienstes.