APD-INFORMATIONEN 3/2014 - MÄRZ 2014

Deutschschweizer Adventisten feiern 112. Jahreskonferenz

Zürich/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Schweiz

Zu ihrer 112. Jahreskonferenz sind am 15. März die knapp 2.500 adventistischen Christen der deutschsprachigen Schweiz unter dem Motto "Ihr dürft hoffen – Jesus befreit“, ins Kongresshaus Zürich eingeladen.

Der gemeinsame Gottesdienst am Samstag ist der Höhepunkt im Gemeindeleben der evangelischen Freikirche. Pastor Chris Berger, Direktor des Seminars Schloss Bogenhofen, Österreich, wird zum Konferenzthema die Predigt halten. Am Nachmittag wird Dr. Daniela Gelbrich, Dozentin an der Theologischen Hochschule Friedensau, Deutschland, zum Thema sprechen: „Ich darf hoffen. Jesus und meine Geschichte.“ Sie sei überzeugt, dass es selbst im 21. Jahrhundert möglich sei, Gott zu begegnen. „Damit wird meine persönliche Geschichte zu einer Geschichte, die Sinn macht und von Gott mit Werten gefüllt wird, die Substanz haben und mich als Mensch wachsen lassen.“

Der STAcanto Chor wird musikalisch das Nachmittagsprogramm ausklingen lassen, bevor in der Abendveranstaltung die Jugendabteilung drei sehr unterschiedliche Menschen vorstellt, die „wahre Freiheit“ erleben.

Das Programm wird in Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch übersetzt. Kinder und Teens werden während dem ganzen Tag in altersgerechten Programmen betreut.

Sonntag, 16. März
Am Sonntagvormittag, 16. März, finden die Veranstaltungen im neuen Gemeindezentrum, Wolfswinkel 36, Zürich-Affoltern statt.

„Unsere Kultur und unser Denken ist bis auf den heutigen Tag vom griechischen Denken beeinflusst“, sagte Dr. Daniela Gelbrich. Mit dem Workshop „Hebräisches Denken“ wolle sie am Sonntagmorgen aufzeigen, wie sehr das hebräische Denken das biblische Denken durchdringe und wie wichtig es sei, den hebräischen Denkansatz zu kennen, um die Aussagen des Alten Testaments und der gesamten Bibel besser zu verstehen.

Spannungen, hinter dem Rücken anderer reden, kritisieren, Streit und kochende Gerüchteküchen führten manchmal zu Spaltungen von Gemeinden. „In der Gemeindearbeit gehören Entscheidungsprozesse und gute Kommunikation zum kleinen Einmaleins“, so Chris Berger. Er wolle mit dem Workshop „Gewinnende Entscheidungsprozesse und gewinnende Kommunikation“ bewährte Prinzipien der Kommunikation weitergeben, die aus der Praxis für die Praxis kämen.

Ein Faltblatt mit dem Konferenzprogramm ist kostenlos erhältlich bei der: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Deutschschweizerische Vereinigung, Sekretariat, Wolfswinkel 36, Postfach 7, CH-8046 Zürich; Telefon +41 44 315 65 00; Fax +41 44 315 65 19; dsv@adventisten.ch

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Bischofskonferenz gegen „freien Markt der Fortpflanzungsmedizin“

Fribourg/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Schweiz

Gegen den von der Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK) vorgeschlagenen „freien Markt der Fortpflanzungsmedizin“, wie die Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) das NEK-Gutachten bezeichnet, protestiere sie heftig, heisst es in der SBK-Medienmitteilung. Das Gutachten der Nationale Ethikkommission löse grosses Unverständnis aus, da es eine umfassende Liberalisierung fordere und auf einem zweifelhaften Verständnis über das Leben im Gefüge der Gesellschaft und der Rolle des Staates beruhe. Die Kommission für Bioethik der Bischofskonferenz könne nicht anders als sehr kritisch Stellung zu nehmen zu einer Schrift, die das Zusammenleben dekonstruiere und eine dem blossen Nützlichkeitsdenken verpflichtete minimale, liberale Ethik vertrete.

Seit vielen Jahren warne die römisch-katholische Kirche vor der Faszination, mit der viele Menschen der Technologie der medizinisch unterstützten Fortpflanzung begegneten, so die Kommission für Bioethik der SBK. Die Warnung erfolge, weil die In-vitro-Fertilisation (IVF) zwingend dazu führe, dass ausserhalb des menschlichen Leibes entstehende Embryonen instrumentalisiert und zerstört würden. Diese bereits im Jahr 1987 formulierte Haltung der Kirche (Instruktion der Glaubenskongregation „Donum vitae“) sei heute mehr denn je wohl begründet; die aktuelle Stellungnahme der NEK belege dies. Wer Embryonen „in vitro“ entstehen lasse, habe kaum eine andere Wahl, als diese zu selektionieren und mittels Präimplantationsdiagnostik (PID) auszuwählen. Dies sei das von der NEK propagierte Verfahren.

Nein zur Leihmutterschaft
Entsprechend der NEK-Logik sei es konsequent, für die Leihmutterschaft einzutreten. Mit dieser Öffnung verweise die Nationale Ethikkommission auf die Meinung, dass es in der Gesellschaft keine vorgegebenen Strukturen gebe, auch nicht die „traditionelle“ Familienstruktur.

Laut der Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz verletze die Leihmutterschaft die Würde des menschlichen Embryos, der dazu verurteilt werde, sich in einem fremden Bauch zu entwickeln. Sie nehme auch die Würde der Frau nicht ernst, da sie mit der Leihmutterschaft nicht nur ihren Körper verkaufe, sondern auch einen wichtigen Teil ihrer weiblichen Identität, nämlich für die erste Entfaltung menschlichen Lebens da zu sein und für die unverbrüchlichen Bindungen, die sich daraus ergeben würden.

Die Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz lehne so gut wie alle Vorschläge der Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin ab. Diese seien Ausdruck einer liberalen, individualistischen Sicht auf die Gesellschaft sowie der Illusion, Prozesse zu beherrschen, deren tiefer Sinn letztlich ein Geheimnis bleibe. Es sei „inakzeptabel, menschliches Leben entstehen zu lassen, um es dann zu zerstören, zu gefrieren oder zur Umsetzung unserer verrücktesten Träume zu gebrauchen“, so die SBK-Kommission.

Die bischöfliche Kommission für Bioethik sei sich bewusst, dass es in der Gesellschaft Leid gebe, das mit der Möglichkeit oder Unmöglichkeit, Kinder zu bekommen, in Verbindung stehe. Es ständen alle in der Verantwortung, zur Linderung solcher Leiden beizutragen. Dies dürfe aber nicht um jeden Preis geschehen. „Eine Gesellschaft, die alles zulässt, was individuelle Begehren befriedigt, ist nicht zwingend menschlicher, sondern läuft grosse Gefahr, auseinanderzubrechen und den Gemeinsinn zu verlieren“, schreibt Prof. Thierry Collaud, Präsident der Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz.

Französische Stellungnahme der Kommission für Bioethik:
http://www.eveques.ch/documents/communiques/refus-du-bricolage-procreatique-propose-par-la-commission-nationale-d-ethique

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Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie wichtiger als Menschenrechte

Bern/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Schweiz

Am 6. März hat der Nationalrat mit Stichentscheid seines Präsidenten, Ruedi Lustenberger (CVP), die Lockerung der Kriegsmaterialverordnung beschlossen. Die Schweiz gefährde damit ihren internationalen Ruf als Hort von humanitärer Tradition, Frieden, Demokratie und Menschenrechten, schreibt Alliance Sud, Arbeitsgemeinschaft sechs grosser Hilfswerke der Schweiz.

Laut der Allianz könnten nun Waffenverkäufe in die ärmsten Entwicklungsländer und an Regierungen, die Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzen, den bröckelnden Absatz von Rüstungsgütern in Europa ersetzen. Die Räte schützten Arbeitsplätze in einem völlig unbedeutenden Industriezweig, der nur 0,33 Prozent der gesamten Schweizer Exporte ausmache. Statt einen nachhaltigen Beitrag zur Lösung weltweiter Krisen zu leisten, wolle man sich ein möglichst fettes Stück vom letzten grossen Wachstumsmarkt für Kriegsmaterial in Saudi-Arabien sichern. Mit 56,7 Mrd.
US-Dollar belegte Saudi-Arabien 2012 Platz 7 auf der Weltrangliste für Rüstungsausgaben. Das Königreich liege auch bezüglich Verletzungen der Menschenrechte in den vorderen Rängen, so Alliance Sud.

Die erheblichen Reputationsrisiken für die Schweiz könnten mit der neu beschlossenen Einzelfallprüfung nicht ausgeräumt werden. Auch unter der bisherigen „strengen“ Kriegsmaterialverordnung habe es kein Bundesamt verhindert, dass nach Saudi-Arabien exportiertes Schweizer Kriegsmaterial in den Krisenherden von Syrien und Libyen aufgetaucht sei, oder dass mit Hilfe von Mowag-Panzern und lizenzierten Schweizer Präzisionsgewehren Demokratiebewegungen in Bahrein und der Ukraine bekämpft worden seien.

Keine Beachtung habe beim Entscheid die bisherige lockere Bewilligungspraxis des Bundes gefunden, so Alliance Sud. 2013 habe das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) 2.261 Gesuche im Wert von 2,1 Milliarden Franken bewilligt und lediglich vier Anträge im Wert von 700.000 Franken, mit Verweis auf die bisher geltende Exportverordnung, abgelehnt. Dass die realen Exporte im vergangenen Jahr von 700 auf 461 Millionen Franken zurückfielen, habe wenig mit der „zu strengen“ Verordnung zu tun, sondern damit, dass erteilte Bewilligungen oft erst im Folgejahr realisiert würden oder die Finanzierung der Waffengeschäfte nicht zustande gekommen sei.

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4.456 Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz

Zürich/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Schweiz

Ende Dezember 2013 lebten 4.456 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Das seien 62 Mitglieder mehr als im Jahr zuvor, teilte die Kommunikationsabteilung der Schweizer Kirchenleitung mit. Einige Hundert Kinder und Jugendliche seien in der Zahl nicht enthalten, da die protestantische Freikirche keine Kinder taufe, sondern ihnen den Entscheid zum Kirchenbeitritt in einem Alter überlasse, wenn sie sich selbst entscheiden könnten.

In 50 Gemeinden und sechs Gruppen feiern die Adventisten in der Schweiz den Gottesdienst, jeweils am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag.

Die Schweizer Adventisten sind nach dem Vereinsrecht organisiert und teilen sich in zwei Kirchenregionen: die Deutschschweizerische Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (DSV), mit Sitz in Zürich und die Fédération des Eglises Adventistes du 7e jour de la Suisse romande et du Tessin (FSRT), mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die Schweizer Kirchenleitung (Schweizer Union) mit Sitz in Zürich.
Institutionen und Werke
Die Adventisten in der Schweiz führen die „Privatschule A bis Z“ in Zürich, zwei Jugendhäuser, in St. Stephan/BE und Les Diablerets/VD, zwei Alters- und Pflegeheime in Krattigen/BE und Epalinges, bei Lausanne, den Advent-Verlag in Krattigen sowie eine Versandstelle für französische Bücher in Renens. Im Weiteren unterhalten sie das "Internationale Bibelstudieninstitut" (IBSI) und das „Religionspädagogische Institut“ (RPI) in Zürich sowie das „Institut d'Etude de la Bible par Correspondance“ (IEBC) in Renens. In Gland/VD befindet sich die Klinik „La Lignière“, spezialisiert auf Rehabilitation bei Herz-Kreislauferkrankungen.

Zu den gesamtschweizerischen Werken zählt die „Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe“ ADRA Schweiz mit Sitz in Zürich, ein Partnerhilfswerk der Glückskette. Das Hilfswerk ist in der Schweiz mit rund 30 Ortsgruppen im sozialen Bereich tätig und im Ausland mit Katastrophen- und Entwicklungshilfeprojekten. Der „Adventistische Pressedienst“ APD Schweiz, Basel, richtet seine Dienste vor allem an die säkularen Medien sowie an die kirchliche Presse. Die Schweizerische Liga Leben und Gesundheit, Zürich, bietet mit ihren Seminaren in rund 40 Ortsgruppen ganzheitliche Gesundheitsförderung an: körperlich, seelisch, spirituell und sozial.

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Adventisten weihen Begegnungszentrum in Schaffhausen ein

Schaffhausen/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Schweiz

Die protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat am 1. März an der Stüdliackerstrasse 18, beim Einkaufszentrum in Schaffhausen-Herblingen, ihr neues Begegnungszentrum eingeweiht. Neben einer Delegation der Heilsarmee Schaffhausen war auch Christian Stamm, Präsident des Quartiervereins Herblingen, sowie Pastor Franz Ammann, Präsident der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden im Kanton Schaffhausen (AK-SH) anwesend. Er überbrachte den 240 Gästen die besten Wünsche der christlichen Kirchen der AK-SH.

„Tut um Gottes Willen etwas Tapferes“
In Kurzansprachen gaben adventistische Kirchenvertreter und Bauverantwortliche den Mitgliedern der Adventgemeinde Schaffhausen ihre Wünsche zur Nutzung des Gebäudes mit auf den Weg. „Tut um Gottes Willen etwas Tapferes“, zitierte Max Egger, Delegierter des Bau-Vereins der Kirche in der Deutschschweiz, den Reformator Zwingli, und fügte an, dass er sich wünsche, dass das Investment in Backsteine und Beton nun mit Leben gefüllt werde, auch unter der Woche. Menschen mit Schicksalsschlägen sollten im Begegnungszentrum menschliche Nähe und Begleitung finden.

Pastor Günther Maurer, Präsident der Deutschschweizer Adventisten, drückte seinen Wunsch aus, dass das neue Zentrum „zu einem Ort wird, wo Menschen gerne herkommen“. Er hoffe auch, dass die Adventgemeinde Schaffhausen ihren Aufbruch fortsetze, sich den sozialen Herausforderungen in der Umgebung stelle und sich ganzheitlich engagiere, über Kulturen und Religionen hinweg. „Wer seine Identität kennt, braucht den Dialog nicht zu fürchten.“

Viele Mitglieder der Kirche seien während der Bauzeit “handgreiflich“ geworden, merkte Michael Urbatzka an, Gemeindepastor und Präsident des Bau-Vereins der Adventisten, als er sich auf die Eigenleistungen der Kirchenmitglieder während der Bauphase bezog. Dieses praktische Engagement sei es gewesen, das auch den Dienst Jesu gekennzeichnet habe. Er habe nicht abgehoben gelebt, sondern sei ganz Mensch geworden.

Öffentliches Konzert
Um 19 Uhr fand im voll besetzten Gemeindezentrum ein öffentliches Konzert mit verschiedenen Stilrichtungen statt an dem sich David Plüss (Flügel) und Angie Wyss (Gesang), der STAcanto Gospelchor aus Luzern und die Instrumentalgruppe der Heilsarmee Schaffhausen beteiligten.

Raumprogramm
Das neue Begegnungszentrum mit 350 m2 Grundfläche ist behindertengerecht konzipiert. Es umfasst einen multifunktionalen Gottesdienstraum mit 100 bis 120 Sitzplätzen. „Für uns ist die Gemeinschaft untereinander ebenso wichtig, wie der Gottesdienst“, sagte Michael Urbatzka, Pastor der Adventgemeinde Schaffhausen. „Das ist auch der Grund, weshalb wir direkt vor dem Gottesdienstraum einen grossen Begegnungsbereich mit Tischen und Stühlen sowie die angrenzende Grossküche erstellt haben.“ Das Zentrum umfasst weitere fünf Räume, die während dem Gottesdienst für die Kinderbetreuung und sonst für Seminare oder diverse gesellschaftliche und religiöse Aktivitäten genutzt werden können. Da Adventisten die Erwachsenentaufe praktizieren, ist im Freien, unter einem überdachten Gebäudeteil, ein Taufbecken im Boden eingelassen.

Finanzierung
Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Franken, die grösstenteils vom Bau-Verein der Freikirche bezahlt wurden. Alle Ortsgemeinden der Adventisten in der Deutschschweiz finanzieren durch prozentuale Abgaben an die Immobilienverwaltung (Bau-Verein) solidarisch den Unterhalt und Neubau ihrer Gebäude. Die Adventgemeinde Schaffhausen hat sich mit 250.000 Franken an den Neubaukosten beteiligt und mit Eigenleistungen beim Innenausbau Einsparungen erreicht. Für das gesamte Mobiliar muss sie selbst aufkommen.

Tag der offenen Türe, 30. März 2014
Die Bevölkerung von Schaffhausen ist am Tag der offenen Türe, Sonntag, 30. März, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr zur Besichtigung des Begegnungszentrums eingeladen. Unterschiedliche Angebote laden zum Verweilen oder Mitmachen ein.

Adventisten in Schaffhausen
Die Adventgemeinde Schaffhausen wurde am 2. März 1912 gegründet und ist von damals acht auf 64 Mitglieder gewachsen. In den letzten 102 Jahren haben sich die Adventisten an fünf verschiedenen Orten versammelt, die letzten 34 Jahre im Quartier Niklausen. „Wir sind der Heilsarmee Schaffhausen sehr dankbar, dass sie uns während dem Jahr des Neubaus ihre Räumlichkeiten jeden Samstag für den Gottesdienst zur Verfügung gestellt hat“, sagte Erich Wyss, Gemeindeleiter. „Als Adventisten feiern wir den Samstag (Sabbat), den biblischen Ruhetag, was in der Raumbenutzung eine ideale Ergänzung mit Christen darstellt, die den Sonntag feiern.“

„Wir wollen in unserem Begegnungszentrum Seminare und Vorträge zu Lebensfragen bzw. aktuellen Themen anbieten“, sagte Erich Wyss, „aber auch kulturelle und musikalische Angebote machen. In Rücksprache mit dem Quartierverein planen wir das Zentrum auch für Aktivitäten im Quartier zur Verfügung zu stellen.“

Seit 1994 sind die Adventisten Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden im Kanton Schaffhausen.

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Erzbischof von Bangui: „Wer den eigenen Bruder tötet, ist kein Christ!”

Bangui/Zentralafrikanischen Republik | 09.03.2014 | APD | International

„Diejenigen, die sich als Christen bezeichnen und zu den Anti-Balaka-Milizen gehören, dürfen nicht denken, dass sie ihrem Glauben entsprechend handeln. Man kann nicht sagen, dass man Christ sei und dann den eigenen Bruder töten, verbrennen oder zerstören“, sagte der römisch-katholische Erzbischof Dieudonné Nzapalainga von Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik (ZAR), in einem Interview mit Radio Vatikan. Man könne sich nicht als Christ bezeichnen und den eigenen Bruder vertreiben.

Mit Nachdruck habe der Erzbischof die Aktionen der Anti-Balaka-Milizen verurteilt, die oft als „christlich” bezeichnet würden und für Gewalt gegen Muslime verantwortlich seien, was Tausende zur Flucht gezwungen habe, teilte Fides News mit, Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke.

Ethnische Säuberungen und Lebensmittelknappheit
Demnach beklage Amnesty International “ethnische Säuberungen” im Westen der Zentralafrikanischen Republik, die sich gegen muslimische Gemeinden wende, die vor allem aus Zuwanderern anderer afrikanischer Länder bestünden. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warne vor einer Lebensmittelknappheit wegen der seit einem Jahr anhaltenden Unsicherheit.

Anarchie
Wie der in der Zentralafrikanischen Republik tätige Missionar P. Aurelio Gazzera gegenüber Fides News mitteilte, seien insgesamt 2.500 Muslime aus Bozoum, im Nordwesten der ZAR, in den Tschad geflohen, wo Muslime den grössten Bevölkerungsanteil ausmachen. „Die Flucht von Muslimen und Fulbe“, früher ein nomadisierendes Hirtenvolk, „wird schwerwiegende Folgen haben“, so Gazzera. „Die Preise für Importgüter sind bereits um 50 bis 100 Prozent angestiegen, während der Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten immer schwieriger wird, da es keine Kundschaft mehr gibt.“

Er habe versucht Muslime vor Gewalt zu schützen und beklagte, dass die wenigen Soldaten der MISCA (Mission internationale de soutien à la Centrafrique sous conduite africaine) abgezogen worden seien. „Wie kann man eine Stadt in diesem Zustand zurücklassen“, fragte der Missionar. „Es gibt keine Autoritäten mehr und es gibt keine Möglichkeit, die Gewalt einzuschränken.”

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Versöhnungsaufruf trotz Massaker und Vertreibungen in der ZAR

Luzern/Schweiz | 09.03.2014 | APD | International

Beim Abzug der Seleka-Rebellen, Zusammenschluss verschiedener muslimischer Rebellengruppen, aus der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) in den Tschad, komme es zu Plünderungen, Morden und Vergewaltigungen. Dies habe der Caritasdirektor der Diözese Bouar, Pater Aurelio Gazzera, dem internationalen katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT mitgeteilt. Es sei dringend notwendig, dass der Abzug der Rebellen durch Schutztruppen begleitet werde. Eine Verstärkung der in die Zentralafrikanische Republik entsandten Truppen sei „sehr zu begrüssen“, jedoch dürfe der Einsatz sich nicht vor allem auf die Hauptstadt beschränken. „Gerade im Grenzgebiet ist militärischer Schutz dringend notwendig, um Massaker und Übergriffe zu verhindern“, so Gazzera.

Europäische Ordensfrauen beinahe vergewaltigt
Laut dem italienischen Karmelitenpater seien bei einem Überfall auf eine Missionsstation im Grenzgebiet zum Tschad zwei europäische Ordensfrauen und eine freiwillige Helferin nur knapp einer Vergewaltigung durch Angehörige der muslimischen Seleka-Rebellen entgangen, teilte KIRCHE IN NOT, Schweiz, mit. Die Frauen seien mit Gewehren bedroht und sexuell belästigt worden.

Massaker
Bei einem Massaker am 4. Februar seien in der im Grenzgebiet zum Tschad gelegenen Ortschaft Nzakoun 22 Menschen getötet und zahlreiche Häuser niedergebrannt worden, so Pater Gazzera. Das Ambulatorium des Ortes sei ausgeplündert und durch eine Granate zerstört worden.

Bereits am 23. Januar seien in der ebenfalls im Grenzgebiet gelegenen Ortschaft Assana 12 Menschen, darunter vier Frauen und vier Kinder, von hindurchziehenden Seleka-Rebellen getötet sowie fünf weitere schwer verletzt worden. 158 Häuser seien niedergebrannt und das Ambulatorium vollständig geplündert und zerstört worden.

Vertreibung ist Sünde
Als „grosses Unrecht“ habe es Gazzera bezeichnet, dass die muslimische Bevölkerung, die zum grössten Teil mit den Gräueltaten der muslimischen Seleka-Rebellen nichts zu tun habe, unter Racheakten der Anti-Balaka, mehrheitlich christliche Kämpfer, zu leiden habe und vielfach gezwungen werde, das Land zu verlassen. Aus Bozoum, einer Stadt im Westen der Zentralafrikanischen Republik, seien alle 2.500 Muslime mit einem Konvoi in Richtung Tschad geflohen. Darunter seien auch viele Freunde gewesen, zu denen sie ein gutes Verhältnis gehabt hätten. „Es ist ein Unrecht, dass diese Menschen nun ebenfalls alles verloren haben. Wir haben in unserer Pfarrkirche eine Messe zur Busse gefeiert, weil viele der nicht-muslimischen Bewohner von Bozoum darüber gejubelt haben, dass die Muslime vertrieben wurden. Das ist eine Sünde! Für eine friedliche Zukunft müssen die Menschen verstehen, dass ein Unrecht das andere nicht tilgt und dass wir uns über das Leid anderer Menschen nicht freuen dürfen“, so der italienische Karmeliterpater Aurelio Gazzera.

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50 Jahre Adventistischer Flugdienst im Südpazifik

Cooranbong, NSW/Australien | 09.03.2014 | APD | International

Am 1. März fand in Cooranbong die 50 Jahrfeier des Bestehens des adventistischen Flugdienstes „Adventist Aviation Services“ (AAS) im Südpazifik statt. Das erste Flugzeug sei am 27. Juni in Sydney/Australien in Dienst genommen worden und am 29. Juni 1964 in Papua-Neuguinea (PNG) eingetroffen, wo es den Flugdienst aufgenommen habe, berichtete „Adventist Record“.

„Adventist Aviation Services“ ist in Goroka/Papua-Neuguinea stationiert und spiele für die adventistische Kirche im Land eine zentrale Rolle, schreibt AAS. Die Adventisten betreiben 600 Kliniken, Schulen und Missionsstationen in PNG. Die Piloten beförderten Kranke in Spitäler, sowie medizinisches Personal, Hilfswerksmitarbeiter, Mechaniker, Pastoren, Lehrpersonen und Baumaterial ins abgelegene und hüglige Hochland zu und von den mehr als 500 Buschlandepisten.

Die Steigfähigkeit des Flugzeugs sei im Hochland ausgesprochen wichtig, um nach dem Start die Bergkuppen überqueren zu können, schreibt AAS. Gewisse Landeplätze hätten eine Steigung von bis zu 18 Prozent oder lägen an Bergkanten beziehungsweise in einem Talkessel, die nur einen Landeversuch zuliessen. Beim Fliegen orientierten sich die Piloten an den Flüssen Fly und Sepik, die beide über 1000 Kilometer lang seien. Ohne Flugzeuge lägen isolierte Orte zwei Tage Fussmarsch von Hauptverkehrsstrassen entfernt.

AAS besitzt zwei Flugzeuge (PAC-750XL und Cessna 206) mit je zehn bis zwölf Sitzplätzen und habe 2012 mehr als 1.000 Flüge durchgeführt. Der adventistische Flugdienst bietet auch Flüge gegen Bezahlung an, um damit den Flugdienst mitzufinanzieren. AAS hat dreizehn Angestellte, vier davon sind Piloten.

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Wenn die Seele nicht mehr mitspielt

Neuburg an der Donau/Deutschland | 09.03.2014 | APD | International

Im September 2012 wurde vom Advent-Wohlfahrtswerk, der Sozialorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, in Neuburg/Donau eine Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) eröffnet. Die Einrichtung begann mit einer Gruppe von neun Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren in den umgestalteten Räumen im Obergeschoss des Zentrums der örtlichen Adventgemeinde. Bereits ein Jahr später konnte in der inzwischen 240 Quadratmeter grossen HPT eine zweite Gruppe eröffnet werden. Derzeit sind dort ein Leiter sowie vier Erzieherinnen und Erzieher tätig. Sie werden von heilpädagogischem und psychologischem Fachpersonal sowie einer Verwaltungskraft unterstützt.

„Eigentlich sieht alles ganz normal aus, doch das ist schon das Besondere“, berichtete Sebastian Piaskowski, Leiter und Psychologe der Einrichtung. „Denn für die Kinder, welche die HPT besuchen, ist vieles nicht normal. Nicht wenige von ihnen kommen aus schwierigen Familienverhältnissen, einige sind sogar schwer traumatisiert. Manchen sieht man es an, wie dem kleinen Jungen, der vor lauter Kummer einfach aufgehört hat zu wachsen, manchen nicht. Bei denen hört und merkt man es aber: Sie schreiben, kratzen, beissen und werfen mit Gegenständen um sich – zumindest bevor sie in die Einrichtung kommen.“

Weiter informierte der Psychologe, dass den Kindern vor allem verlässliche Strukturen fehlten, da sie in ihrem Zuhause nicht oder nur ungenügend vorhanden seien. „Da wird nicht gemeinsam Mittag gegessen, irgendwann geht es abends mal ins Bett, aber darüber, wie die Kinder sich fühlen, wird nicht geredet.“ Komme dann noch ein belastendes Umfeld mit Suchtproblemen oder die Trennung der Eltern hinzu, sei die brisante Mischung für eine schlechte Entwicklung der Kinder perfekt.

„Wo sich Mädchen eher verkriechen, wenn sie frustriert sind, reagieren Jungs oft streitsüchtig“, so Sebastian Piaskowski. Sie würden Gegenstände werfen, beissen oder um sich schlagen. In der Tagesstätte müsse deshalb alles bruchsicher und feuerfest sein.

Vielen dieser Kinder mangele es an Selbstvertrauen, und sie müssten erst lernen, sich selbst zu spüren. Deshalb gehe es regelmässig raus in die Natur. Die Tage seien durchstrukturiert, sodass die Kinder sich beispielsweise für ein Spielzeug anmelden müssten, um dann zu warten, bis sie mit dem Spielen an der Reihe seien.
Glücksmomente gebe es für die Betreuer immer dann, wenn sich aggressive oder verschlossene Kinder nach wenigen Wochen ganz normal oder fröhlich verhielten, betonte Piaskowski. „Wenn sie später in die Schule kommen, können die meisten gut mit sich und anderen umgehen und haben gelernt, sich in eine Gruppe einzufügen.“ Natürlich gebe es auch Rückschläge, denn manche Kinder würden wohl immer irgendwie auffällig bleiben.

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In Würde Abschied nehmen

Uelzen/Deutschland | 09.03.2014 | APD | International

Als erstes stationäres Hospiz im Landkreis Uelzen wurde am 1. März das Hospiz „Am Stadtwald“ des Advent-Wohlfahrtswerkes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Uelzen eröffnet. „Wir sind froh, den Schwerstkranken und deren Angehörigen in der Region Uelzen dieses Angebot machen zu können“, so Georg Remmert, Geschäftsführer des Hospizes. Es könnten Menschen aufgenommen werden, die so schwer erkrankt seien, dass eine Heilung ausgeschlossen und denen es nicht möglich wäre, in ihrer häuslichen Umgebung zu verbleiben. „Hier können die Hospizgäste in Würde und in freundlicher und liebevoller Begleitung ihre letzten Lebenstage verbringen“, informierte Remmert.

Im Mittelpunkt stehe der erkrankte Mensch mit seinen Angehörigen. Das Hospiz verstehe sich mit seinen elf Einbettzimmern als Herberge, die auch Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige biete. „Es ist ein Ort des Lebens und des Abschiedes und ermöglicht dadurch eine würdevolle letzte Lebensphase des Menschen“, betonte der Geschäftsführer. Unterstützt werde die Arbeit im Hospiz durch eine Kooperation mit dem „Hospizdienst im Landkreis Uelzen e. V.“. Dieser bilde ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter aus, die erkrankte Menschen ambulant und stationär betreuten. Sie brächten viel Zeit zum Reden, Schweigen und Zuhören mit. Zudem könnten offene Fragen anteilnehmend besprochen werden.

Kosten entstünden für die Gäste des stationären Hospizes nicht. In der Regel übernähmen die Kranken- und Pflegekassen 90 Prozent der Kosten für den Aufenthalt im Hospiz. Zehn Prozent der anfallenden Aufwendungen würden allerdings vom Hospiz selbst getragen, hob Georg Remmert hervor. Deshalb würden Menschen gesucht, welche die Hospizidee ideell und finanziell unterstützen. Dafür sei ein Förderverein gegründet worden.

2,2 Millionen Euro wären für den Neubau am Stadtwald in Uelzen aufgewendet und elf Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Einrichtung sei in das „Lebenszentrum Uelzen“ der Adventisten eingebettet. Hierzu gehören neben dem Hospiz, das Anfang 2014 eröffnete Servicewohnen mit 40 Appartements sowie das seit 45 Jahren bestehende „Advent-Altenheim Uelzen“. In der Mitte der Anlage befindet sich das Kirchengebäude der „Adventgemeinde Uelzen Am Stadtwald“. Das Uelzener Hospiz ist die zweite derartige adventistische Einrichtung in Deutschland. Bereits 2009 gründete das Advent-Wohlfahrtswerk gemeinsam mit einem Kooperationspartner das Hospiz „Friedensberg“ im brandenburgischen Lauchhammer.

Das Hospiz, wie auch die anderen Einrichtungen des „Lebenszentrums Uelzen“, stünden allen Menschen unabhängig von Konfession oder Herkunft offen, versicherte Remmert. Weitere Informationen unter http://www.hospiz-am-stadtwald.de und http://www.leben-am-stadtwald.de.

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34.901 Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

Ostfildern bei Stuttgart/Deutschland | 09.03.2014 | APD | International

34.901 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten gab es am 31. Dezember 2013 in Deutschland. Das sind 81 weniger als im Jahr zuvor. 579 Taufen und Aufnahmen in die Freikirche sowie 95 Zuwanderungen von Adventisten aus dem Ausland standen im letzten Jahr 517 Todesfälle sowie 238 Austritte und Ausschlüsse gegenüber. Die Zahl der örtlichen Adventgemeinden verringerte sich um drei auf 560.

Die Freikirche betreut in Deutschland über 2.000 Kinder im Kindergottesdienst sowie durch ihre Adventjugend fast 8.000 Pfadfinder, Teenager und Jugendliche. Sie ist in jedem Bundesland eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat sieben regionale Kirchenleitungen (Vereinigungen), die zum Nord- und Süddeutschen Verband als überregionale Zusammenschlüsse gehören. Sie unterhält die Berliner Krankenhäuser „Waldfriede“ und „Nikolassee“ , die Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg, das Schulzentrum Marienhöhe, Darmstadt, mit Gymnasium, Real- und Grundschule sowie sieben weitere Grund- beziehungsweise Realschulen, fünf Kindergärten und eine Heilpädagogische Tagesstätte für Vorschulkinder in Neuburg/Donau. Auch das Medienzentrum „Stimme der Hoffnung", Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt, mit Rundfunk- und Fernsehstudios, Blindenhörbücherei und Internationalem Bibelstudien-Institut, der Advent- und Saatkorn-Verlag, Lüneburg, sowie die Gesundkostgruppe „Bioherba", Heimertingen/Bayern, stehen unter adventistischer Leitung.

Das Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) betreut rund 40.000 bedürftige Menschen pro Jahr. Zu ihm gehören unter anderem fünf Altenpflegeheime, drei Einrichtungen „Betreutes Wohnen", ein Behindertenwohnheim (Gross-Umstadt bei Darmstadt), ein Hospiz (Lauchhammer/Brandenburg), sieben Tagungsstätten, ein Übernachtungshaus für wohnungslose Frauen (Leipzig), eine Fachklinik für Abhängigkeitskranke (Dedelstorf/Niedersachsen), zwei Wohnheime für Suchtkranke, vier Suchtberatungsstellen, neun Suppenküchen und elf psychosoziale Beratungsstellen. Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) verfügt über 57 Regionalgruppen, die Seminare zur Gesunderhaltung (Prävention) anbieten. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland führt humanitäre Massnahmen in aller Welt durch.

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Aufruf zum Gebet für die Ukraine

Frankfurt am Main/Deutschland | 09.03.2014 | APD | Ökumene

Angesichts der wachsenden Kriegsgefahr in der Ukraine ruft der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zum Gebet für alle auf, die von dem Konflikt betroffen sind. Die Sorge um den Frieden und die Angst vor weiterer Eskalation und militärischer Gewalt nehme zu. „Wenn der Weg des Dialogs und der Versöhnung verlassen wird und stattdessen Hass und Gewalt das Handeln bestimmen, gibt es am Ende nur Verlierer“, so Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer).

Der ACK-Vorsitzende verweist auf das Engagement der katholischen, orthodoxen und evangelischen Kirche in der Ukraine. Sie hätten zusammen mit jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften den „Allukrainischen Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften“ gebildet, der alle Beteiligten bereits mehrfach zum Frieden, zum Verzicht auf Gewalt und zur Achtung von Recht und Völkerrecht aufgerufen habe. Die ACK schliesse sich diesem Aufruf an. Sie sei sicher, dass die Völker Russlands und der Ukraine, die in den Kriegen des 20. Jahrhunderts so viel Leid erfahren mussten, Friedensboten und Versöhnungsstifter im 21. Jahrhundert sein möchten. Die ACK bittet die Kirchen in Deutschland, für den Frieden in der Ukraine und in Europa zu beten.

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UN-Kommission dokumentiert „entsetzliche Gräuel“ in Nordkorea

Genf/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Menschenrechte

Am 17. Februar veröffentlichte die im März 2013 eingesetzte dreiköpfige UN-Untersuchungskommission zur Menschenrechtssituation in Nordkorea ihren Bericht in Genf. Darin stellten die UN-Ermittler erstmals offiziell fest, dass Nordkorea „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ an der eigenen Bevölkerung begehe. „Was wir gesehen und bisher gehört haben - die Genauigkeit, die Details und das Schockierende der persönlichen Zeugnisse - wird ohne Zweifel Folgemassnahmen seitens der Weltgemeinschaft erfordern sowie bezüglich der Verantwortlichkeit seitens der Demokratischen Volksrepublik Korea“, sagte Michael Kirby, Vorsitzender der UN-Untersuchungskommission für Nordkorea, an der Medienkonferenz bei der Vorstellung des einstimmig verabschiedeten Berichts.

Die Kommission habe keine richterliche Funktion gehabt, sondern die Aufgabe, das Material zu sammeln, zu analysieren und zusammen zu stellen und zu untersuchen inwiefern es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handle, was eine andere Kategorie sei als Menschenrechtsverletzungen. Schlussfolgerungen und Empfehlungen werde die Kommission am 17. März dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vortragen.

Da ihnen die Einreise nach Nordkorea verweigert worden sei, habe die Kommission 80 Zeugen in öffentlichen Hearings und 240 Personen hinter verschlossenen Türen in Seoul, Tokyo, London und Washington D.C. zur Situation in Nordkorea angehört, sagte der pensionierte australische Richter Michael Kirby.

„Hätten wir nur gewusst…!“
Die öffentlichen Hearings seien online gestellt worden, damit sich die Öffentlichkeit selbst ein Bild machen könne. Nach dem Zweiten Weltkrieg, so der Vorsitzende, habe man oft die Aussage gehört: Hätten wir nur gewusst…! „Heute wissen wir, was Sache ist. Es gibt keine Entschuldigung, wenn dieser Bericht keine Folgen hat“, sagte Kirby. Mit dem 36-seitigen Bericht veröffentliche die Untersuchungskommission auch ein 372 Seiten umfassendes Dokument, welches Einblick in Einzelschicksale von Zeugen gebe.

Laut der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) habe die UN-Kommission zahlreiche Beweise über eine „verhungernde Bevölkerung“ gesammelt. Ausserdem berichteten die Experten über Folter, Mord, systematische Vergewaltigung, Zwangsabtreibungen, Verschwindenlassen sowie Verfolgung aus politischen, ethnischen und religiösen Gründen.

Die zentrale Rolle von China
Ob sich der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag damit befassen könne sei unwahrscheinlich, so Martin Lessenthin, IGFM-Vorstandssprecher. China habe als ständiges Ratsmitglied im Sicherheitsrat ein Vetorecht und könne damit eine Überweisung der Untersuchungen an den Internationalen Strafgerichtshof leicht verhindern, so Lessenthin. Die IGFM fordere die Internationale Gemeinschaft auf, unmissverständlich darauf zu drängen, dass China seine Verantwortung für die Menschen in Nordkorea wahrnehme: „Die Mitschuld der Pekinger Führung am Elend der Nordkoreaner muss offen beim Namen genannt werden.“

Es sei nicht in Chinas Interesse, dass es an seiner Grenze einen Staat habe, der die Menschenrechte in massiver Weise missachte, meinte Michael Kirby an der Medienkonferenz. Er sei zuversichtlich, dass China seine Meinung ändern werde, wenn es den Bericht gründlich lese.

Globaler Verfolgungsindex von Christen: Nordkorea seit zwölf Jahren an der Spitze
Nordkorea führt seit zwölf Jahren die Liste jener 50 Länder an, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Dies geht aus dem Weltverfolgungsindex 2014 der Menschenrechtsorganisation Open Doors (OD) hervor.

Die Machtübernahme durch Kim Jong-un im Dezember 2011 habe Hoffnung auf Veränderungen in Nordkorea geweckt, die sich 2013 aber zum grössten Teil zerschlagen hätten, so der Weltverfolgungsindex 2014. Auch wenn Christen nicht ausdrücklich Zielscheibe von Repressionen seien, erschwerten die verstärkten Grenzkontrollen zu China und die Hausdurchsuchungen der vergangenen Monate die Ausübung des Glaubens für Christen oder verunmöglichten ihn, auch wenn sie diesen im Untergrund praktizierten.

Download des 36-seitigen Untersuchungsberichts (Englisch) zu Nordkorea und das 372-seitige Dokuments mit Einzelberichten unter:
http://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/CoIDPRK/Pages/ReportoftheCommissionofInquiryDPRK.aspx

Link zu den ausführlichen Videoauszeichnungen der öffentlichen Hearings:
http://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/CoIDPRK/Pages/PublicHearings.aspx

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8.000 Unterschriften gegen Unterdrückung religiöser Minderheiten im Iran

Bern/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Religionsfreiheit

Die Aktion von Christen für die Abschaffung der Folter und der Todesstrafe ACAT-Schweiz schickte am 14. Februar an Hassan Rohani, Präsident der Islamischen Republik Iran, 8.101 Unterschriften mit der Forderung, der Repression gegen religiöse Minderheiten ein Ende zu setzen sowie die Religions- und Weltanschauungsfreiheit der Minderheiten zu achten und zu garantieren, wie ACAT mitteilte. Der Iran sei aufgrund seiner Mitgliedschaft bei der UNO und weiteren UN-Organisationen verpflichtet, die Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu achten.

Im Weiteren wird Rohani aufgefordert das Recht jeder Person auf Konversion zu einer andern Religion zu respektieren, alle aus Religions- oder Weltanschauungsgründen inhaftierten Gefangenen freizulassen oder ihnen ein faires und transparentes Gerichtsverfahren zuzusichern sowie die Anwendung der Todesstrafe für Angehörige religiöser Minderheiten aufgrund ihres Glaubens zu beenden.

Obwohl die islamische Republik Iran internationale Dokumente ratifiziert habe, welche die Religions- und Weltanschauungsfreiheit garantierten, sei der Iran für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich, die sich gegen Nicht-Muslime richteten sowie gegen Muslime, die nicht der schiitisch-dschafaritischen Linie angehörten, schreibt ACAT.

Einen weiteren Brief schicke die Aktion von Christen für die Abschaffung der Folter und der Todesstrafe an den Obersten Rechtsgelehrten Irans, Ayatollah Sayed ‘Ali Khamenei.

Die Aktion von Christen für die Abschaffung der Folter und der Todesstrafe in der Schweiz hat diese Unterschriftenaktion am Menschenrechtstag, 10. Dezember 2013, in Zusammenarbeit mit den drei Schweizer Landeskirchen lanciert.

Weitere Informationen zur ACAT-Unterschriftenaktion:
http://www.acat.ch/de/was_tun_wir/kampagnen/10._dezember/aktuelle_kampagne/

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Wenn Alkohol die Arbeit überschattet - neue Website und Broschüren

Lausanne/Schweiz | 09.03.2014 | APD | Gesundheit & Ethik

Sucht Schweiz, die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, präsentiert eine aktualisierte Website in drei Landessprachen zu Alkohol am Arbeitsplatz: www.alkoholamarbeitsplatz.ch.

3 bis 5 Prozent der Berufstätigen seien alkoholabhängig und 15 bis 25 Prozent der Arbeitsunfälle auf Alkohol zurückzuführen, schreibt die Fachstelle in der Medienmitteilung. Die Produktivität von Personen mit Alkoholproblemen schwinde um bis zu 15 Prozent. Weil der Handlungsbedarf gross sei, habe Sucht Schweiz ihr Angebot zur Suchtprävention am Arbeitsplatz für Personalverantwortliche, Vorgesetzte und Mitarbeitende erweitert.

„Vorgesetzte sind oft unsicher, was bei einem möglichen Alkoholproblem eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin zu tun ist", erklärte Dwight Rodrick, zuständig für betriebliche Suchtprävention bei Sucht Schweiz. Es sei nicht leicht, Leistungseinbussen anzusprechen, die wegen übermässigem Trinken entstanden seien. Auch Mitarbeitende wären meist ratlos, wenn sie bei einem Teamkollegen, einer Teamkollegin einen problematischen Konsum vermuteten.

Sucht Schweiz unterstütze Betriebe, um der Problematik mit klaren Regeln zu begegnen. Auf www.alkoholamarbeitsplatz.ch fänden sich Tipps, Leitfäden, Checklisten und Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie Kurzfilme zu Gesprächssituationen.

Broschüren
Eine neue Broschüre fasse für Führungsverantwortliche das Wichtigste kompakt zusammen. Es gehe um Handlungsstrategien wenn sie Mitarbeitende aufgrund Leistungseinbussen wegen eines möglichen Alkoholproblems ansprechen sollten.

Eine weitere Broschüre in drei Landessprachen richte sich in erster Linie an Mitarbeitende, die sich um eine Arbeitskollegin oder einen Arbeitskollegen sorgen würden.

Umfassende Informationen zu Sucht Schweiz: http://www.suchtschweiz.ch

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„Accordance Studienbibel“ mit deutschsprachiger Oberfläche

Stuttgart/Deutschland | 09.03.2014 | APD | Bibel

Die „Accordance Studienbibel“ mit deutschsprachigen Bibeln und als Gesamtausgabe mit den Urtexten stehe jetzt zum Download-Kauf bei der Deutschen Bibelgesellschaft auf www.bibelonline.de bereit. Das Programm sei nun mit deutschsprachiger Oberfläche für Windows- und Mac-Computer verfügbar. „Accordance“ wäre das weltweit führende System für private und wissenschaftliche Bibelstudien des US-Unternehmens „Oak Tree“, so die Deutsche Bibelgesellschaft. Es kombiniere in der aktuellen „Version 10" ein benutzerfreundliches Design mit neuen Funktionen.

Voraussetzung für den Einsatz sei ein Kundenkonto bei „Accordance“ und der Kauf der „Starter Collection“ mit der Softwareversion 10. Die bestehende Bibel-Bibliothek lasse sich schnell erweitern. Die Bibliothek könne darüber hinaus auf bis zu fünf Geräten des Nutzers synchronisiert werden. Zu den weiteren Funktionen gehörten die Parallel-Darstellung verschiedener Bibelausgaben, die Volltextsuche mit Platzhaltern und der Export in die eigene Textverarbeitung mit Druckfunktion. In den lemmatisierten Bibelausgaben könnten Wörter in der Grundform gesucht werden. Das Programm erkenne sie dann auch in jeder anderen Form.

Die Ausgabe mit deutschsprachigen Bibeln bietet die wichtigsten Übersetzungen an: die Lutherbibel, die „Gute Nachricht Bibel“, die Einheitsübersetzung, die Elberfelder Bibel, das Alte Testament in der Übersetzung von Buber/Rosenzweig sowie das Neue Testament der „BasisBibel“ und der Neuen Genfer Übersetzung. In der Gesamtausgabe sind ausserdem unter anderem die „Biblia Hebraica Stuttgartensia“ und das „Novum Testamentum Graece“ (Nestle-Aland 28. Auflage) sowie verschiedene Wörterbücher enthalten. Analyse-Werkzeuge erleichterten die wissenschaftliche Arbeit.

Das Starterpaket enthalte bereits 18 freie Bibelausgaben in verschieden Sprachen. Für bisherige Nutzer der „Mac Studienbibel“ und der „Mac Bibel-Bibliothek“ seien Updates verfügbar. Weitere Informationen im Internet unter www.mac-bibel.de.

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Sauberes Trinkwasser für Südsomalia

Weiterstadt bei Darmstadt/Deutschland | 09.03.2014 | APD | ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Über 2,3 Millionen Menschen hätten in Somalia immer noch keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und litten unter den hygienischen Bedingungen. Ausbleibende Regenfälle liessen die Wasserquellen versiegen und Ernteerträge geringer ausfallen, teilte Axel Schroeder (Weiterstadt bei Darmstadt) von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit. Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik hätte ADRA zur Verbesserung der Hygiene bereits im Mai 2013 ein Hilfsprojekt in den südsomalischen Regionen Gedo und Bay begonnen.
Dazu baue ADRA 40 Latrinen, habe bisher 1.045 Pakete mit Wasserkanister, Schlafmatten, Waschschüsseln, Moskitonetze, Seife sowie Plastikplanen verteilt und versorge Notleidende durch Tankwagen mit Trinkwasser. Es würden Dorfkomitees gebildet, die für die nachhaltige Wasserversorgung sowie für Hygiene und Sauberkeit zuständig seien. Zehn zentrale Wasserstellen, wie Tiefbohrbrunnen, Zisternen, Brunnen und Wasserauffangbecken, würden wiederhergestellt. Zudem gebe es Hygieneschulungen für die Bevölkerung. 51.949 Menschen könne ADRA mit diesem Projekt helfen, so Schroeder.

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Fünf Jahre „Hope Channel deutsch“ TV

Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt/Deutschland | 09.03.2014 | APD | Medien

Mit einem Dankgottesdienst erinnerte am 1. März das Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt an das fünfjährige Bestehen ihres Fernsehsenders „Hope Channel deutsch“. Die Live-Übertragung aus dem grossen Fernsehstudio des Medienzentrums konnte über den Satelliten ASTRA und im Internet empfangen werden.

Zum Gottesdienst kamen etwa 170 geladene Gäste aus Politik und Medien sowie Vertreter kirchlicher Institutionen. Pastor Ralf Schönfeld (Hannover), Vorsteher der Freikirche in Niedersachsen und Bremen, sprach über das Thema „Schlüssel zum Glück“. Er wehrte sich gegen ein Leben mit „angezogener Handbremse“, in dem ein Mensch vielleicht 85 Jahre „nur vor sich hinlebt“. Es gehe um ein besseres Dasein, ein Leben, „bei dem man der Mensch ist, der man sein will.“ Das geschehe aber nicht nach dem Motto: „Spass war gestern, ab heute bin ich fromm“. Denn manche, die fromm würden, wären dann unausstehlich. Doch Jesus hätte etwas anderes im Sinn, er möchte Menschen glücklich machen. Es gehe dabei um eine Neuorientierung.

Michael Gahler (CDU), Abgeordneter des Europäischen Parlaments, betonte in seinem Grusswort, dass Politiker versuchten, wenigstens eine frohe Botschaft zu vermitteln. Der „Hope Channel“ verkündige dagegen die frohe Botschaft der Hoffnung. Europa brauche Frieden und Hoffnung, um Menschen zusammenzuführen. Norbert Zens (Bern/Schweiz), Vorstandsvorsitzender des Medienzentrums „Stimme der Hoffnung“, wies auf das Motto des Fernsehsenders „Am Leben interessiert“ hin. Jesus habe sich immer wieder den Menschen zugewandt, daran orientiere sich auch der „Hope Channel“. Er hätte in den letzten fünf Jahren seinen Platz in der Medienlandschaft Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gefunden.

Pastor Günther Machel (Ostfildern bei Stuttgart), stellvertretender Vorsitzender der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, hatte von 1993 bis 2002 das Medienzentrum geleitet. Er wies darauf hin, dass es in Deutschland etwa 145 Fernsehstationen gebe. Daher sei es schwierig, dauerhaft Interesse zu wecken. „Die Zuschauer möchten das sehen, was sie wollten, nicht, was sie sehen sollten.“ Das wäre für einen christlichen Sender eine grosse Herausforderung. Die steigenden Zuschauerzahlen machten aber deutlich, dass es dem „Hope Channel“ in den letzten fünf Jahren gelungen sei, ein Programm für Menschen zu entwickeln, „die auch etwas anderes sehen möchten“.


Pastor Brad Thorp (Silver Spring, Maryland/USA), Präsident und Gründer von „Hope Channel International“, bezeichnete den deutschen TV-Sender als „wichtigen Baustein“ bei der globalen Verbreitung adventistischer Fernsehprogramme. Es kämen immer mehr Sender hinzu. Seien vor fünf Jahren weltweit zehn TV-Kanäle genutzt worden, wären es inzwischen 20. Das Anliegen des „Hope Channels“ sei die Vermittlung einer „praktischen Hoffnung“, die alle Lebensbereiche anspreche. Jörg Varnholt, Leiter der deutschen „Hope Channel“ TV-Redaktion ergänzte: „Wir möchten Menschen dort begegnen, wo sie sind. Antworten auf Lebensfragen geben und die Gute Nachricht weitererzählen. Viele positive Rückmeldungen in den vergangenen Jahren haben uns gezeigt, dass das gelingt und unsere Arbeit ein Segen für viele Menschen ist. Dafür sind wir dankbar!“

„Hope Channel TV deutsch“ sendet seit fünf Jahren christliches Fernsehen 24 Stunden täglich. Weitere Informationen unter www.hope-channel.de.

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