APD-INFORMATIONEN 12/2020 - DEZEMBER 2020

Symbolbild - Labyrinth © Foto: PIRO4D auf Pixabay

Triage in der Coronakrise: Aus Unglück darf nicht Ungerechtigkeit werden

Bern/Schweiz | 29.12.2020 | APD | Schweiz

Die immer knapper werdenden Ressourcen für Coronapatienten in Schweizer Spitälern stelle Medizinpersonal vor komplexe Entscheidungen, schreibt die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS in einer Medienmitteilung. Die EKS publiziert zehn Fragen und Antworten zum Thema Triage, wie also mit Schwerkranken umgegangen werden soll, wenn die intensivmedizinischen Kapazitäten nicht für alle ausreichen. Die EKS-Publikation «Aus Unglück darf nicht Ungerechtigkeit werden», will mit der Publikation einen möglichen Weg aus der ethischen Problematik aufzeigen.

Wenn die intensivmedizinischen Kapazitäten in den Spitälern nicht mehr für alle ausreichen könnten, sähe dies wie ein tragischer medizinischer Engpass aus, so die EKS, es handle sich dabei aber um eine schwerwiegende gesellschaftspolitische Frage nach der gerechten Verteilung dieser Ressourcen. Die Publikation zeige ethische Probleme von Triage-Entscheidungen auf und skizziere Vorschläge für einen fairen Umgang mit der intensivmedizinischen Knappheitssituation.

«Die Tragik der Triage besteht darin, dass schwerkranken Personen eine lebensrettende Behandlung vorenthalten werden kann, die sie unter normalen Umständen erhalten hätten. Die Medizin formuliert Kriterien für die Kategorisierung von Behandlungsbedürftigkeit. Aber die Regeln, nach denen Patientinnen und Patienten ausgewählt oder zurückgewiesen werden, sind keine medizinischen. Damit rückt die ethische Frage nach der gerechten Verteilung ins Zentrum». Damit argumentiert das EKS-Dokument für eine solidarische, gesellschaftliche Lösung. Es sei im Interesse aller, tragische Situationen für die Betroffenen und belastende Entscheidungen für das Medizinpersonal zu vermeiden.

Das Dokument «10 Fragen – 10 Antworten. Aus Unglück darf nicht Ungerechtigkeit werden», kann in zwei Versionen heruntergeladen werden.
• Langversion: 20 Minuten Lesezeit:
https://www.evref.ch/wp-content/uploads/2020/11/EKS_10-Fragen-10-Antworten_Triage.pdf
• Kurzversion: 7 Minuten Lesezeit:
https://www.evref.ch/wp-content/uploads/2020/11/EKS_Kurzfassung_Triage-Entscheidungen.pdf

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(v.l.) Dr. R. Scherer; B. Schulze; Vorstand B. Quoss; Bez.-Bürgerm. C. Richter-Kotowski; MdB T. Heilmann; Prof. Dr. C. Büning © Foto: B. Quoss / krankenhaus-waldfriede.de

Politiker danken Personal in adventistischem Krankenhaus in Berlin

Berlin/Deutschland | 29.12.2020 | APD | International

Die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski (Steglitz-Zehlendorf) und der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann im gleichnamigen Wahlkreis, besuchten am 21. Dezember das von Adventisten getragene Krankenhaus Waldfriede in Berlin. Grund des Besuchs war ein Dank bei allen Ärzten, Ärztinnen und Pflegekräften für die Arbeit in den letzten Monaten.

„Auch, wenn das öffentliche Leben durch den Corona-Virus stark eingeschränkt wurde, sind viele Infrastruktureinrichtungen weiterhin geöffnet“, so Bundestagsabgeordneter Thomas Heilmann bei seinem Besuch. Das sei möglich, weil sich die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Seniorenheime täglich unermüdlich für die Allgemeinheit einsetzten und damit einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft leisteten. Er nannte dies einen „sensationellen und wertvollen Einsatz“. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski hatte er sich für dieses Engagement in mehreren Einrichtungen in Steglitz-Zehlendorf bedankt. Beide Politiker gehören zur Christlich Demokratischen Union Deutschlands CDU.

Im Krankenhaus Waldfriede nahmen stellvertretend für die Mitarbeitenden der Vorstand Bernd Quoss, der Ärztliche Direktor Dr. Roland Scherer, der Leiter des Pandemiestabs Prof. Dr. Carsten Büning und die Pflegedirektorin Britta Schulze Geschenkkörbe entgegen. Quoss, Geschäftsführer vom „Netzwerk Waldfriede“, zu diesem Besuch: „Wir freuen uns über die Geste und dass unsere Arbeit im Bezirk gesehen und gewürdigt wird.“

Gesundheitsnetzwerk Krankenhaus Waldfriede
Das Krankenhaus Waldfriede ist im krankenhauseigenen Gesundheitsnetzwerk eingebunden, das mittlerweile zum vielfältigsten Medizin- und Pflegeanbieter im Bezirk Steglitz-Zehlendorf geworden ist. Neben dem Krankenhaus Waldfriede, der Sozialstation und dem Gesundheitszentrum PrimaVita mit zugehörigem Schwimmbad gehören auch die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege, die Privatklinik Nikolassee, die Servicegesellschaft Krankenhaus Waldfriede, das Desert-Flower-Center, das Seniorenhaus Waldfriede, eine ambulante Tagesklinik und künftig ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zur besseren ambulanten Versorgung zum Netzwerk. Damit gehört das „Netzwerk Waldfriede“ auch zu den grössten Arbeitgebern im Bezirk. Der Träger ist die weltweite protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In diesem Jahr besteht das Krankenhaus 100 Jahre.

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Symbolbild – online Veranstaltung © Foto: Chris Montgomery / unsplash

Freikirchen in Deutschland: Verzicht auf Präsenz-Gottesdienste als Signal der Solidarität

Wustermark/Deutschland | 29.12.2020 | APD | International

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland hat in einem Anschreiben an ihre Mitglieds- und Gastkirchen den freiwilligen Verzicht auf Präsenz-Gottesdienste zu Weihnachten als „ein verantwortliches Signal der Solidarität“ bezeichnet. Die Leitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland empfiehlt ihren Kirchengemeinden ebenfalls „dringendst auf Präsenzgottesdienste in dieser Zeit zu verzichten“.

Präsenz-Gottesdienste unter bestimmten Bedingungen erlaubt
Laut Christoph Stiba, Präsident der VEF, fragten sich angesichts der dramatischen Corona-Lage und des bundesweiten Lockdowns viele Gemeinden, in welcher Form sie ihre Weihnachtsgottesdienste feiern könnten. Dabei stellte Stiba fest, dass laut einem Bund-Länder-Beschluss vom 13. Dezember Präsenz-Gottesdienste unter bestimmten Bedingungen stattfinden dürften. Jedoch sei der Gemeindegesang sowohl in Innenräumen als auch im Aussenbereich untersagt. Es dürfe aber ein kleines Team unter Wahrung des notwendigen Abstandes Lieder vortragen. Die AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske mit Mund-Nasen-Bedeckung tragen) wären zu beachten. In geschlossenen Räumen sei zudem die regelmässige Lüftung notwendig. Für alle Gottesdienste müsse eine Anmeldung der Besucherinnen und Besucher erfolgen. Länder- und Kommunalverordnungen könnten hiervon abweichende Regeln enthalten, die unbedingt befolgt werden müssten.

Religionsfreiheit als Freiheit zum Verzicht
Gottesdienste allgemein und besonders die Weihnachtsgottesdienste gehörten zum Kern gemeindlichen Lebens und würden Menschen gerade in Zeiten einer Krise Hoffnung und Halt geben, betonte der VEF-Präsident. Der Bund-Länder-Beschluss trage dem Rechnung, Gottesdienste würden nicht verboten. Dennoch gehe es jetzt gerade um die grosse Herausforderung, die Pandemie einzudämmen, die Anzahl der Infizierten und der Toten zu reduzieren sowie das Gesundheitssystem zu entlasten. Kontakte müssen dazu minimiert werden. Wie alle anderen würden Christen und christliche Kirchen hier eine Verantwortung tragen. In diesem Dilemma könnte ein freiwilliger Verzicht von Gemeinden, Präsenz-Gottesdienste durchzuführen, ein verantwortliches Signal der Solidarität sein. „Wir dürfen, aber wir nehmen Rücksicht. Nicht aus Zwang, sondern aus freien Stücken. Die Religionsfreiheit wird gewahrt und wir leben sie als Freiheit zum Verzicht“, so Stiba.

Die Entscheidung über Präsenz-Gottesdienste sei jedoch den einzelnen Gemeinden überlassen. Aber die Anzahl der Gemeinden nehme zu, die in diesem Sinne über die Feiertage und die Zeit des Lockdowns ausschliesslich Online-Gottesdienste anbieten würden. Hierbei wäre es wichtig, Christen ohne Internetzugang nicht zu vergessen. Sie gelte es, im Blick zu halten, mahnte der VEF-Präsident. „In jedem Fall sind wir alle aufgerufen, in unseren Gemeinden vor Ort verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen.“

Über die VEF
Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland wurde 1926 gegründet. Ihr gehören zwölf Mitglieds- und drei Gastkirchen, darunter auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, an. Weitere Informationen: www.vef.de

Das Virus nimmt keine Rücksicht auf Religionszugehörigkeit
Auch der Präsident der Berlin-Mitteldeutschen Vereinigung, Pastor Gunnar Scholz, hat den örtlichen Adventgemeinden „dringendst“ empfohlen, auf Präsenz-Gottesdienste zu Weihnachten zu verzichten. In einem Rundschreiben an die Gemeinden in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betonte er, dass Religionsfreiheit ein hohes Gut unserer Gesellschaft und unseres Landes wäre. Deshalb seien Gottesdienste grundsätzlich trotz Beschränkungen möglich. Jedoch wäre die Situation von heute eine andere als noch vor wenigen Monaten. Das Virus existiere und es nehme keine Rücksicht auf Religionszugehörigkeit. Die Krankenhäuser füllten sich.

„Wenn wir an Weihnachten denken, dann kommt keine rechte Freude auf, angesichts der Situation in unserem Land“, gibt Gunnar Scholz zu bedenken. „Es treibt uns die Frage um, was dient jetzt den Menschen um uns herum? Was dient dem Leben? Wie sichern wir Schutzbedürftige? Wie ermutigen wir Menschen, die jetzt unter Krankheit, Existenzsorgen oder Überlastung leiden? Wie können wir Weihnachten feiern?“ Scholz ruft die Gemeinden auf: „Entdecken wir dabei gemeinsam andere Möglichkeiten, Verbindung zu halten, Einsamkeit zu überwinden und hoffnungsvoll zu leben.“

Ungefährliche Christvesper
Wer eine Christvesper und eine Weihnachtsgeschichte benötige, der finde sie sogar digital. Das sei zwar nicht optimal, aber dafür in diesem Jahr ungefährlich. Weitere Informationen zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland unter www.bmv.adventisten.de.

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Darmstadt: Mathildenhöhe - Hochzeitsturm, Russische Kapelle und Lilienbecken. Foto: © Ulrich Mathias / darmstadt.de

Adventisten in Deutschland wollen gemeinsames Verwaltungsbüro

Hannover und Ostfildern/Deutschland | 29.12.2020 | APD | International

Während der turnusmässigen Jahresschlusssitzung der beiden überregionalen Kirchenleitungsgremien der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland (Nord- und Süddeutscher Verband) entschieden sich die Mitglieder für Darmstadt als zukünftigen gemeinsamen Bürostandort. Bisher waren die Kirchenämter in Hannover (Norddeutscher Verband, NDV) beziehungsweise Ostfildern (Süddeutscher Verband, SDV). Obwohl die beiden Kirchenleitungen nicht fusionierten, sei mit dem gemeinsamen Bürostandort eine Steigerung der Effizienz im Umgang mit personellen und finanziellen Ressourcen verbunden, so der Pressesprecher der Freikirche, Jens-Oliver Mohr.

Nach einer rund zweistündigen Diskussion haben die Mitglieder der beiden Leitungsgremien mit sehr deutlicher Mehrheit für Darmstadt als neuen, gemeinsamen Standort der Büros gestimmt. Die überregionale Kirchenleitung der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland gliedert sich in den Norddeutschen Verband (NDV), mit Bürostandort Hannover, und in den Süddeutschen Verband (SDV), mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart. Beide sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Daneben gibt es weitere regionale Körperschaften der adventistischen Freikirche in jedem Bundesland.

Hannover oder Darmstadt?
Schon seit 2015 hatten die beiden Gebietskörperschaften NDV und SDV eine engere Zusammenarbeit beschlossen, die 2017 von den Leitungsgremien bestätigt wurde. Der jetzigen Abstimmung für einen gemeinsamen Bürostandort gingen intensive Beratungen seit Frühjahr 2020 voraus. Acht Standorte wurden dabei in die engere Wahl gezogen, wobei die Standorte Hannover und Darmstadt in der Summe der Bewertungskriterien Kopf-an-Kopf lagen.

Die Task Force „Gemeinsamer Ort der Verbandsbüros“ empfahl schliesslich Darmstadt. Hier gebe es eine „bessere adventistische Infrastruktur“ mit etlichen Kirchengemeinden im Umfeld, einem adventistischen Schulzentrum für Kinder der Mitarbeiter. Der Standort Darmstadt geniesse auch innerhalb der Kirche eine grössere Akzeptanz und ermögliche einen breiten Konsens in den Gremien der Freikirche „weil er an eine positive Tradition der Geschichte der Freikirche anknüpft“, so die Erklärung der Task Force.

Der Standortwechsel betreffe laut Mohr die Dienststellen des NDV und SDV. Nicht davon betroffen seien die Verwaltungen des Advent-Wohlfahrtswerk, des Deutschen Vereins für Gesundheitspflege, der Gemeinsamen Finanzverwaltung, der NDV-Liegenschaftsverwaltung und des Süddeutschen Bauvereins.

Gemeinsames Büro in den Jahren 2023/24
Mit dem Wechsel werde in den Jahren 2023/24 gerechnet. Die Umsetzung werde eine Übergangszeit einschliessen, die auch von Gesprächen mit den Mitarbeitenden abhängig sei.

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Campus der Theologischen Hochschule Friedensau. © Matheus Volanin/Friedensau Media

Deutschland: Adventistische Hochschule seit 30 Jahren staatlich anerkannt

Friedensau/Deutschland | 29.12.2020 | APD | International

Vor 30 Jahren erhielt das Theologische Seminar Friedensau bei Magdeburg der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten den Status einer staatlich anerkannten Hochschule. Dr. Bernhard Oestreich, Professor für Neues Testament an der Hochschule, war 1990 der kommissarische Leiter des Seminars. Er schildert im Mitteilungsblatt

Ein einfaches Blatt Papier
„Im September 1990 wurden wir telefonisch darüber informiert, dass der Ministerrat der DDR dem Theologischen Seminar Friedensau ab 15. September 1990 die staatliche Anerkennung als Theologische Hochschule gewährt“, so Oestreich. Am 27. September fuhr er mit dem Friedensauer Kirchenmusiker Professor Wolfgang Kabus nach Berlin, um die Urkunde in Empfang zu nehmen. Doch es habe sich nicht um ein schmuckvoll bedrucktes Dokument aus starkem Material in einer repräsentativen Mappe gehandelt, sondern lediglich um ein einfaches Blatt Papier mit der Unterschrift des Ministers für Bildung und Wissenschaft der DDR, Professor Dr. Hans-Joachim Meyer. „Kein hoher Regierungsvertreter war zu sehen, es gab keine Zeremonie. Das Blatt wurde einfach ausgehändigt von einem Angestellten, der hinter seinem vollen Schreibtisch sass.“

Viele Gespräche und Nachtschichten
Doch wie ist es dazu gekommen? Am 22. Februar 1990 hätten die Dozenten des Seminars Friedensau den Beschluss gefasst, die staatliche Anerkennung zu beantragen. „Jahre kontinuierlicher Verbesserung der theologischen Ausbildung boten die Grundlage dafür“, berichtet Oestreich. „Es folgten viele Sitzungen des Friedensauer Kollegiums“, um die Antragsstellung vorzubereiten. Dazu habe es Gespräche mit den Verantwortlichen der Freikirche und den Kollegen des adventistischen Theologischen Seminars Marienhöhe in Darmstadt/Deutschland gegeben, um ihre Unterstützung zu gewinnen. Regierungsvertreter, Parteiverantwortliche und Universitätsprofessoren seien um Rat gefragt worden. „Nach vielen Nachtschichten waren die nötigen Unterlagen für den Antrag erstellt.“ Am 25. Juni ging der Antrag an das Ministerium in Berlin. Am 5. September wurde entschieden. „Dann hatten wir das Papier in der Hand. Sieben Monate harter Arbeit kamen völlig unspektakulär ans Ziel.“

Nachdem die staatliche Anerkennung erreicht war, habe es noch einmal sieben Monate gedauert, bis die Freikirchenleitung am 17. April 1991 entschied, das westdeutsche Seminar Marienhöhe in Darmstadt zu schliessen und die theologische Ausbildung für Deutschland nur noch in Friedensau, im Bundesland Sachsen-Anhalt, durchzuführen.

Gegründet 1899
Am 19. November 1899 nahm die Vorgängereinrichtung der Hochschule, die „Industrie- und Missionsschule“ ihre Tätigkeit mit zunächst sieben Schülern in sehr einfachen Verhältnissen auf. Genutzt wurden die Gebäude einer alten Mühle an der Ihle, die erstmals 1306 erwähnt wurde. Innerhalb der nächsten zehn Jahre entstanden grosse Lehr- und Wohngebäude, die bis heute das Erscheinungsbild des Campus prägen. Ausgehend von einem ganzheitlichen Pädagogikmodell wurden zusätzlich ein Sanatorium, Werkstätten und eine Nährmittelfabrik gebaut, die auch einen praktischen Unterricht und gleichzeitig Verdienstmöglichkeiten boten. Vor dem Ersten Weltkrieg nutzten jedes Jahr bis zu 250 Personen die Ausbildungsmöglichkeiten.

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg Lazarett
Im Ersten Weltkrieg richtete das Kriegsministerium in den Gebäuden ein Lazarett ein. Erst 1919 konnte die Ausbildung wieder aufgenommen und in den Folgejahren mit neuen Lehrgängen, wie Hauswirtschaftsschule und Krankenpflege-Vorschule, erweitert werden. Die Einrichtung wurde 1923 in „Missionsseminar Friedensau“ umbenannt. Für den hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Kurs erhielt das Seminar 1930 die staatliche Anerkennung durch den Magdeburger Regierungspräsidenten.

Die Zeit des Nationalsozialismus brachte viele Einschränkungen bis hin zur erneuten Schliessung des Seminars im Zweiten Weltkrieg. Wieder dienten die Lehrgebäude der Pflege verwundeter und kranker Soldaten, zuerst der Deutschen Wehrmacht und ab 1945 der Sowjetarmee. Durch Fürsprache des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Erhard Hübener, gestattete die Sowjetische Militäradministration 1947 die Wiedereröffnung. Damit war das Friedensauer Seminar die erste und einzige kirchliche Ausbildungsstätte, die in der Sowjetischen Besatzungszone ihren Lehrbetrieb wieder aufnehmen durfte.

Seit den 1980er Jahren auch ausländische Studierende
Während der DDR-Zeit gestattete die SED-Regierung nur die Ausbildung von kirchlichen Mitarbeitern. Neben der Ausbildung von Pastoren bestanden einjährige Diakonlehrgänge. Anspruch und Qualität der Ausbildung führten 1981 zur Umbenennung in „Theologisches Seminar Friedensau“. Zwei Jahre später akkreditierte die Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten das Seminar als Senior College. Seit den 1980er Jahren war es möglich, Studierende aus anderen sozialistischen Staaten Osteuropas und Afrikas in Friedensau als Pastoren auszubilden.

Bachelor- und Masterstudiengänge
Nach der staatlichen Anerkennung als Hochschule am 15. September 1990 wurde neben dem Fachbereich Theologie, der seit 1992 einen Diplom- und einen Magisterstudiengang Theologie anbot, ein Fachbereich Christliches Sozialwesen aufgebaut. Gegenwärtig können in Friedensau acht Bachelor- (B.A.) und Masterstudiengänge (M.A.) – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. 38 Nationen sind unter den Studierenden und Lehrenden vertreten.

Weitere Informationen: https://www.thh-friedensau.de

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Informationstafel in Friedensau © Foto: Maike Haase / ThHF

Besucher- und Informationssystem an der Theologischen Hochschule Friedensau fertiggestellt

Friedensau/Deutschland | 29.12.2020 | APD | International

Seit Ende November verfügt der etwa 420 Einwohner zählende Ort Friedensau, rund 30 Kilometer östlich von MagdeburgDeutschland, über ein Besucher-, Leit- und Informationssystem. An 36 verschiedenen Standorten stehen etwa 45 x 130 Zentimeter grosse Tafeln, die in deutscher und englischer Sprache über die Historie und die Bedeutung eines Geländes, Gebäudes oder einer Persönlichkeit Auskunft geben. Zur besseren Orientierung im Ort dienen neue Wegweiser.

Ergänzt werden die Informationen durch ein digitales Angebot unter www.friedensau.de, so die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Theologischen Hochschule Friedensau. Dort seien verschiedene Touren hinterlegt, die mit dem Smartphone als Navigationshilfe abgelaufen werden könnten. Die Informationsangebote würden ständig erweitert.

Die Schilder bestehen aus einem Aluminium-Strangpressprofil-System mit pulverbeschichteter Oberfläche. Die Konzeption, Grafik und Digitalisierung erfolgten durch Ecke-Design (Berlin). Die Umsetzung wurde vom Land Sachsen-Anhalt zur Förderung der touristischen Infrastruktur im Rahmen des ELER-Programms der Europäischen Union finanziell unterstützt.

Hohe Anzahl von international Studierenden und Gästen
Friedensau habe eine hohe Anzahl internationaler Studentinnen und Studenten. Außer in Zeiten von Corona fänden mehrfach im Jahr Tagungen, Kongresse und Pfadfinder-Camps statt, die häufig von in- und ausländischen Gästen besucht würden. Touristische Ziele in Friedensau seien die Bibliothek, die Museums- und Kulturscheune, das Ladencafé zur Alten Feuerwehr, der Zeltplatz, die Arena mit 1.500 Sitzplätzen, das Öko-Partner-Haus, das Hüttendorf auf dem Zeltplatz, die Spielplätze im Ort, das Seniorenheim mit Bewegungsbad, der Bibelgarten, der Naturschwimmteich, das Gästehaus sowie Wander- und Waldwege rund um den Ort.

1899 von Adventisten gegründet
Besucher können den Ort Friedensau, der 1899 als Ausbildungsstätte für Missionare, Krankenpflegerinnen und -pfleger von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet wurde, besser verstehen und deren Angebote nutzen, wenn sie eine übersichtliche Information erhalten. Bisher wäre die geschichtliche Erschließung des Ortes nur innerhalb einer angemeldeten Führung möglich gewesen. Dies könne in Zukunft das Besucher-, Leit- und Informationssystem übernehmen.

Auf dem Gelände von Friedensau, das seit 2002 als Ortsteil zur Stadt Möckern gehört, befindet sich die adventistische Theologische Hochschule. Sie ist staatlich anerkannt. Hier können acht B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. 38 Nationen sind unter den Studierenden vertreten.

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Logo des Familienzentrums in Penzberg © Foto: Familienzentrum-Arche-Noah.de

Deutschland: Familienzentrum Arche Noah (FAN) in Penzberg wird eigenständig

Hannover und Penzberg/Deutschland | 29.12.2020 | APD | International

Zum 1. Januar 2021 wird das Penzberger Familienzentrum Arche Noah gGmbH (FAN) die Trägerschaft vom Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW), dem Sozialwerk der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, übernehmen. „Alle 24 Mitarbeitenden“, so versichert Annelies Plep von der Gesamtleitung des FAN, „bleiben dem FAN erhalten und wirken tatkräftig und engagiert mit, das FAN weiterzuentwickeln.“

FAN zukünftig gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH)
Das FAN sei laut Plep an den sozialen Bedürfnissen von Familien in der Stadt und den umliegenden Kommunen orientiert. Um eine Weiterentwicklung vor Ort zu ermöglichen, sei es notwendig geworden, dass das FAN eigenständig werde. „Wir haben 6 Gesellschafter gefunden, die bereit waren, die Gründung einer gemeinnützigen GmbH finanziell und als Berater zu unterstützen. Als Gesellschafterversammlung werden sie zusammen mit der Geschäftsführerin und deren Stellvertreterinnen die FAN gGmbH leiten.“

Familienzentrum seit über 30 Jahren mit dem AWW verbunden
Aus einer Elterninitiative um die Familientherapeutin Annelies Plep, wurde 1989 das Familienzentrum gegründet. Seit über 30 Jahren habe das FAN mit dem AWW gemeinsame und erfolgreiche Geschichte geschrieben, schreibt der geschäftsführende Vorstand des AWW, Volkmar Proschwitz, in einer Pressemeldung. Mit der zukünftigen strategischen Ausrichtung und Vision des FAN sei auch die neue Struktur als gemeinnützige GmbH angedacht worden. Trotz allen Bedauerns von Seiten des AWW sei eine faire und freundschaftliche Trennung vollzogen worden.

Das Konzept des FAN: ganzheitlich, pädagogisch, christlich, integrativ
Das Familienzentrum Arche Noah begleitet Familien und Alleinerziehende und unterstützt sie von der Geburt bis ins Jugendlichen Alter ihrer Kinder. Es bietet verschiedene Betreuungsmöglichkeiten, einschliesslich eines Kindergartens, Eltern- und Familienbildung, Beratungs- und Therapieangebote, offene Treffs, Kreativwerkstatt, Schülerunterstützung und Berufsorientierung.

Die Pädagogische Konzeption ist geprägt von einer ganzheitlichen, an christlichen Werten orientierten Erziehung, die die seelische, körperliche und geistige Gesundheit der Kinder und ihrer Familien im Blick hat. Dazu gehört präventives Arbeiten orientiert an den grundlegenden Bedürfnissen des Kindes, Elternpartnerschaft, Naturverbundenheit, einfaches und natürliches Spielmaterial, kreatives Gestalten, gesundes selbst zubereitetes Essen, ein Hineinnehmen aller im Sinne von Inklusion und ein gutes Miteinander. Der integrative/ inklusive Kindergarten ist eingebettet in ein Zentrum für die Familie, das sich als deren professioneller Wegbegleiter versteht.

Perspektiven und Visionen
Das FAN arbeitet auch seit vielen Jahren eng mit der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) in Benediktbeuern zusammen und ist als „zukunftsweisendes Präventionsmodell für Familien“ ausgezeichnet. In Zukunft soll eine Waldgruppe als 3. Kindergartengruppe zum Zentrum für Familien dazu kommen. Auch soll die Grosselterngeneration in Zukunft mehr einbezogen werden. Längerfristig sei dabei an einen Ausbau des FAN zu einem Mehrgenerationenhaus gedacht. Plep weist daraufhin, dass das FAN neben dem öffentlich geförderten Kindergarten die vielen Unterstützungsangebote in großen Teilen durch Spenden finanziert.

Zur Webseite des FAN: www.familienzentrum-arche-noah.de.

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© Foto: www.oekt.de/presse

Digitales Konzept für Ökumenischen Kirchentag 2021 in Deutschland

Frankfurt am Main/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Ökumene

Wegen der aktuellen Pandemielage soll der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt vom 12. bis 16. Mai 2021 grundlegend geändert und „konzentriert, dezentral und digital“ stattfinden. Da die Menschen nicht nach Frankfurt kommen könnten, komme der 3. ÖKT zu ihnen nach Hause, so Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des 3. ÖKT. Der ÖKT steht unter dem Leitwort: «schaut hin (Mk 6,38)».

Konzentriertes Programm aus Frankfurt in die Welt
Um der Verantwortung für den Gesundheitsschutz nachzukommen, aber gleichzeitig der Aufgabe als christliche Plattform gerecht zu werden, setze der 3. ÖKT nun verstärkt auf digitale Beteiligung und Mitwirkungsmöglichkeiten auch jenseits der Frankfurter Stadtgrenzen. Das Event erhalte dadurch ein neues Gesicht: Ein stark konzentriertes und volldigitales Programm am Samstag, bei dem der Fokus auf den aktuellen und grossen Herausforderungen und Aufgaben im kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich liegen werde. Es soll auch ohne Massenveranstaltungen vor Ort so partizipativ und interaktiv wie möglich gestaltet werden.

Den Rahmen des 3. ÖKT bilde der Gottesdienst an Christi Himmelfahrt und der Schlussgottesdienst am Sonntag. Zusammen mit konfessionellen Gottesdiensten am Samstagabend, die ökumenisch sensibel gestaltet würden, stellten sie wichtige Ankerpunkte auf dem gemeinsamen Weg der Konfessionen in unserem Land dar und sollen bundesweit übertragen und mitgefeiert werden.

Sternberg weiter: „Wir laden alle dazu ein, den ÖKT in der Kirchengemeinde, im Verband oder im Freundeskreis mitzuerleben und mitzugestalten. „schaut hin“ (Mk 6,38) ist mehr als das Mitverfolgen am Bildschirm. Kreative Formen des gemeinsamen Erlebens können von den Gläubigen der verschiedenen Konfessionen vor Ort gefunden werden. Vor allem die Gottesdienste können von den Gemeinden und Gemeinschaften gefeiert werden. So können wir im Mai 2021 gemeinsam ökumenischen Reichtum erleben.“

Mehr zum ÖKT: www.oekt.de

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Ökumenischer Patriarch Bartholomaios I. © Christian B. Schäffler/CBS KULTUR INFO

Römisch-katholisch/-orthodoxer Dialog muss vom «gemeinsamen Zeugnis in der Welt» begleitet werden

Istanbul/Türkei | 29.12.2020 | APD | Ökumene

Der offizielle theologische Dialog der «Wahrheit in Liebe» zwischen römisch-katholischer und orthodoxer Kirche, der sein 40-Jahr-Jubiläum begeht, muss von Initiativen des gemeinsamen Zeugnisses in der Welt angesichts der aktuellen «dornigen Probleme» begleitet werden. Diesen Grundsatz unterstrich der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. in seiner Predigt zum Andreas-Fest am 30. November in der Georgskathedrale im Phanar. Bei diesen «Initiativen des Zeugnisses» gehe es um Aktionen in gegenseitigem Vertrauen und herzlicher Zusammenarbeit, die von den fundamentalen Prinzipien des Evangeliums inspiriert sind. Die neuen Herausforderungen der globalisierten Welt verlangten verstärktes Engagement. Bei dem Gottesdienst in der Georgskathedrale war die «brüderliche Delegation» aus dem Vatikan mit Kardinal Kurt Koch an der Spitze anwesend, berichtet CBS KULTUR INFO.

Patriarch Bartholomaios I. zeigte sich bei der Liturgie zum Andreas-Fest überzeugt, dass der Weg des ökumenischen Dialogs zum «Ziel der so sehr ersehnten vollen Einheit» führen wird – Gemeinsames Zeugnis ist nur möglich, wenn die «von Gott inspirierten moralischen und anthropologischen Prinzipien» nicht an die moderne säkularisierte Kultur angepasst werden.

Bartholomaios I.: Dialog auf dem Weg zur ersehnten vollen Einheit
Der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zunächst auf diplomatischer, dann auf theologischer Ebene in Gang gekommene Dialog zwischen römisch-katholischer und orthodoxer Kirche schreite mit «Beharrlichkeit, Realismus und vollem Vertrauen in die Göttliche Vorsehung» auf jenem Weg voran, der zum Ziel der so sehr ersehnten vollen Einheit führen wird, sagte Bartholomaios I. Das werde trotz der Einwände jener geschehen, die entweder den Wert der Theologie geringschätzen oder den Ökumenismus für eine Utopie halten.

Der Ökumenische Patriarch unterstrich die Übereinstimmung mit Papst Franziskus im Hinblick auf Sorgen, Sensibilitäten und Meinungen, «wie man den grossen Herausforderungen der Gegenwart begegnen soll». «Wir unterstützen alle jene Initiativen, die den Frieden und die Versöhnung fördern», stellte Bartholomaios I. wörtlich fest.

Botschaft der Kirche fördert Solidarität, Gerechtigkeit und Menschenrechte
Die menschenfreundliche Botschaft der Kirche fördere die Geschwisterlichkeit und die Solidarität, die soziale Gerechtigkeit und die Respektierung der Menschenrechte. Es gehe darum, die Ursachen und Konsequenzen der «grossen Gegenwartskrise der Flüchtlinge und der Migration» in Angriff zu nehmen, aber auch die «tragischen Ereignisse der Gewalt im Namen Gottes und der Religion». Gerade dies mache den Wert und die Bedeutung des interreligiösen Dialogs deutlich, «des Friedens und der Zusammenarbeit der Religionen, um die extremistischen Verhaltensweisen zu diskreditieren und den gegenseitigen Respekt wiederherzustellen». Die jüngste Enzyklika von Papst Franziskus, «Fratelli tutti», zeige in eindrucksvoller Weise die vielfältige Sorge der Kirche von Rom angesichts der grossen gesellschaftlichen Herausforderungen, betonte der Ökumenische Patriarch. Vor drei Monaten habe auch die orthodoxe Kirche – auf der Grundlage der Beschlüsse der Synode von Kreta über die orthodoxe Sozialethik – ein analoges Dokument herausgebracht.

Bartholomaios I. ging aber auch auf die moralischen und anthropologischen Fragen ein, die von «grosser Aktualität» seien, so sehr, dass man im ökumenischen Bereich von einem Paradigmenwechsel sprechen könne. Der Pluralismus dürfe nicht auf ein «nihilistisches Instrument» reduziert werden, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht, zum Bruch der christlichen Identität und zu Spaltungen im Leben der Kirche führt, hob der Patriarch hervor. Für die Kirche Christi sei es nicht möglich, in ihrem Inneren «parallele Monologe» zu akzeptieren oder die von Gott inspirierten moralischen und anthropologischen Prinzipien an die «alternativen Vorschläge» der modernen säkularisierten Kultur anzupassen. Bartholomaios I. ist überzeugt, dass die Ausarbeitung einer allgemein akzeptierten christlichen Anthropologie und die tatsächliche Respektierung ihrer Prinzipien eine wichtige Unterstützung für die Beziehungen von orthodoxer und römisch-katholischer Kirche bedeuten würde. Denn erst dann werde die Kirche auf dem Weg der Wahrheit und der Liebe, den Quellen wahren Lebens und wahrer Freiheit in Christus, voranschreiten und den Dialog führen können. Erst dann werde es aber auch möglich sein, ein gemeinsames Zeugnis zu geben.

Patriarch: Begegnung mit Papst «eine besondere Erfahrung der Brüderlichkeit»
Abschliessend nahm laut CBS KULTUR INFO der Ökumenische Patriarch auf seine Begegnung mit Papst Franziskus in Rom im Vormonat Bezug, wobei er betonte, dass jede persönliche Begegnung «mit dem Bruder Papst Franziskus eine besondere Erfahrung der Brüderlichkeit» sei, die beiderseits den Wunsch verstärke, «Hand in Hand auf unserem Marsch zum gemeinsamen Kelch der Eucharistie zu kämpfen».

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Symbolbild – US-Gericht © Foto: kalhh auf Pixabay

US-Supreme Court: Keine Versammlungsbeschränkung für Kirchen

Ridgefield, Washington/USA | 29.12.2020 | APD | Religion + Staat

In einem am 26. November erlassenen Urteil wies der Oberste Gerichtshof der USA den Bundesstaat New York an, keine Versammlungsbeschränkungen für Kirchen einzuführen. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, hatte im Frühjahr eine Durchführungsverordnung erlassen, in der Versammlungen in religiösen Einrichtungen auf 10 bis 25 Personen beschränkt wurden. In einer ersten Reaktion fordert Andre Wang, Direktor für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der überregionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (NPUC) im Nordwesten der USA, die Kirchenmitglieder auf, Risiken zu vermeiden und weiterhin Covid-19 Verhaltensregeln zu beachten.

Eilantrag gegen Versammlungsbeschränkungen
Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, hatte im Frühjahr eine Durchführungsverordnung erlassen, in der Versammlungen in religiösen Einrichtungen auf 10 bis 25 Personen beschränkt wurden. Das katholische Bistum Brooklyn und die jüdisch-orthodoxe Organisation „Agudath Israel of America“ hatten dagegen einen Eilantrag beim Gericht eingereicht. Das Oberste Gericht der USA hob nach übereinstimmenden Medienberichten jetzt diese Anordnung mit 5 zu 4 Stimmen auf.

Religionsfreiheit sei in Gefahr
Das Oberste Gericht (Supreme Court) begründet seine Entscheidung damit, dass selbst in einer Pandemie die Verfassung nicht aufgehoben werden könne. Die auferlegten Beschränkungen, die viele vom Gottesdienst abhalten würden, stünden im Widerspruch zur Religionsfreiheit. Der Staat New York argumentierte, dass im Frühjahr, auf der Höhe der Covid-Erkrankungen, alle säkularen Versammlungen verboten gewesen und jene in religiösen Einrichtungen auf 10 bis 25 Personen beschränkt worden seien.

Einstweilige Verfügung bis zur endgültigen Verhandlung
Bei dieser Entscheidung handle es sich, laut Wang, um eine einstweilige Verfügung. Sie gelte speziell für die von Cuomo erlassene Ausführungsverordnung in den New Yorker Corona-Hotspots und nicht landesweit. Sie werde in Kraft treten, sobald der Fall vor dem US-Berufungsgericht für den zweiten Gerichtsbezirk verhandelt wird.

Adventisten zu Wachsamkeit und Beachtung der Richtlinien aufgefordert
In der Zwischenzeit wurden die Ortskirchen der Adventisten in den Bundesstaaten Alaska, Idaho, Montana, Oregon und Washington durch Wang dringend aufgefordert, weiterhin wachsam zu sein, die Richtlinien der Bundesstaaten und Kommunen einzuhalten und unnötige Risiken zu vermeiden. Aktualisierungen würden im weiteren Verlauf der Entwicklung bekannt gegeben.

NPUC - North Pacific Union Conference
Die überregionale NPUC-Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten ist für den gesamten Nordwesten der Vereinigten Staaten zuständig und betreut die Bundesstaaten Alaska, Idaho, Montana, Oregon und Washington. Dazu gehören mehr als 100.000 Kirchenmitglieder, 400 Kirchengemeinden und 140 Grund- und Sekundarschulen.

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Orthodoxes Seminar auf Chalki © Christian B. Schäffler/CBS KULTUR INFO

Türkei: Gespräche über die rechtliche Struktur der Kirchen und die Wiedereröffnung der orthodoxen Hochschule auf Chalki

Istanbul/Türkei | 29.12.2020 | APD | Religion + Staat

Auf höchster Ebene wurde am 29. November, im historischen Dolmabahce-Palast in Istanbul die Situation der christlichen Kirchen in der Türkei, insbesondere die ihrer geistlichen Stiftungen («Vakiflar»), diskutiert. Teilnehmer waren laut CBS KULTUR INFO der Ökumenische Patriarch, Bartholomaios I. sowie seitens der türkischen Regierung Justizminister Abdulhamit Gül und der Präsidentensprecher, Botschafter Ibrahim Kalin.

Thema war die seit sieben Jahren durch eine Gesetzesänderung blockierte Wahl der Verantwortlichen der christlichen Stiftungen. Patriarch Bartholomaios I. nützte die Gelegenheit, um auf das Problem der seit 1971 geschlossenen Theologischen Hochschule und des orthodoxen Priesterseminars auf Chalki aufmerksam zu machen. Der Patriarch bedauerte, dass vor sieben Jahren die Regelungen im Hinblick auf die Wahl der Führungspersönlichkeiten der christlichen «Vakiflar» aufgehoben wurden. Bisher sei aber keine Neufassung der Regelungen veröffentlicht worden, daher habe es auch keine Neuwahlen gegeben. Grundsätzlich stellte der Patriarch die Frage, warum die Kirchen in der Türkei als solche keine Rechtspersönlichkeit haben können. Nach islamischem Vorbild muss in der Türkei jedes einzelne christliche Gotteshaus, jedes Kloster, jedes Krankenhaus, Schule usw. von einer eigenen geistlichen Stiftung («Vakif») getragen werden.

«Christen in der Türkei haben jeden Stein in diesem Land geprägt»
Die geistlichen Führungspersönlichkeiten und die Verwalter der «Vakiflar» führten laut CBS KULTUR INFO bei der Begegnung mit Gül und Kalin eine ziemlich offene Sprache. Sie erinnerten an die dramatische Abwanderung der Christen. Man müsse immer daran denken, dass die frühesten Kirchen, die frühesten Klöster – aber auch die ältesten Synagogen – in der heutigen Türkei entstanden seien. Investitionen seien erforderlich, um dieses Erbe am Leben zu erhalten. Die christlichen oder jüdischen Gemeinschaften seien damit überfordert. Bei der Begegnung wurden auch die Schwierigkeiten der Minoritätenschulen angesprochen, ebenso die Situation der christlichen sozialen und karitativen Einrichtungen. Urgiert wurde, dass die «Wohltäter» dieser Bildungs- und karitativen Einrichtungen von Steuersenkungen profitieren sollten. Präsidentensprecher Kalin sagte Verbesserungen zu. Die Christen in der Türkei seien heute wenige, aber sie hätten «jeden Stein in diesem Land geprägt».

Wenige Tage zuvor, am 27. November, hatte Patriarch Bartholomaios in Chalki dem Priester Eleftherios Aloukus (von der Eparchie Kadiköy/Chalkedon) die Archimandritenwürde verliehen. Wörtlich sagte der Patriarch dabei: «Wir danken Gott, dass er nach dem Unrecht, das Chalki angetan wurde, viele Priester und angehende Priester nach Konstantinopel geführt hat, um die Lücken in diesem Grossen Kloster und in den Gemeinden ausserhalb desselben zu überbrücken und die pastorale und religiöse Arbeit der Mutterkirche zu stärken». Der Dank gelte auch den griechischen Bischöfen, die zu den „Anstrengungen der Grossen Kirche von Konstantinopel“ beitragen.

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Symbolbild - Natur © Tobias Klepp/churchphoto.de

Kirchen zum Menschenrechtstag: Ökologische Krise & Menschenrechte

Bern/Schweiz | 29.12.2020 | APD | Menschenrechte

In der gegenwärtigen Coronakrise darf die Klimakrise nicht vergessen gehen, schreiben die Christkatholische Kirche der Schweiz CKK, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA zum Menschenrechtstag am 10. Dezember 2020. Mit ihrer Broschüre «Gottes Schöpfung bewohnen - Menschenrechte und Ökologie aus kirchlicher Sicht», betonen sie die Einheit von Menschen- und Umweltrechten.

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember erinnern zwei Landeskirchen der Schweiz und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA daran, dass «ökologischen Fragen nicht von einer kritischen Sicht auf die globale Politik und den fundamentalen Herausforderungen von Frieden und Gerechtigkeit abgekoppelt werden dürfen» (Zitat aus «Gottes Schöpfung bewohnen»). Alle Kirchgemeinden der Schweiz sind dazu eingeladen, auf Basis des Textes «Gottes Schöpfung bewohnen» über das Verhältnis von Menschenrechten und Umweltschutz nachzudenken. Aus biblischer Sicht gehören Ökologie und Klima als Grundlagen für das menschliche Überleben und ein friedliches Zusammenleben weltweit zur göttlichen Hausordnung. Denn die Menschen sind nur «Mieter im Haus des Schöpfers», der der Hausherr in seiner Schöpfung bleibt.

Ergänzt wird der Appell der CKK, EKS und SEA durch eine Petition von ACAT-Schweiz (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter). Anlässlich des Menschenrechtstags 2020 fordert sie die brasilianischen Behörden auf, Menschenrechts- und Umweltschützer zu respektieren und zu schützen. 2019 wurden weltweit 212 Menschen wegen ihres Engagements für den Schutz von Umwelt, Klima oder natürlichen Ressourcen getötet (Quelle: NGO Global Witness).

Der internationale Tag der Menschenrechte ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die UNO-Vollversammlung verabschiedet wurde.

Broschüre «Gottes Schöpfung bewohnen» herunterladen:
https://www.evref.ch/wp-content/uploads/2020/10/2020_Menschenrechtstag_d_compressed.pdf

Zur ACAT Kampagne:
https://www.acat.ch/de/aktiv_werden/kampagnen/menschenrechtstag/


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Cover des Bibelstudienhefts der Adventisten über das Buch Jesaja © Cover: Büro Friedland/Advent-Verlag Lüneburg

Adventisten diskutieren weltweit in Bibelkreisen über das Buch Jesaja

Zürich/Schweiz | 29.12.2020 | APD | Bibel

Im ersten Teil des adventistischen Gottesdienstes, den Bibelgesprächskreisen („Sabbatschule“), wird weltweit jeweils während einem Vierteljahr über dasselbe biblische Thema in Gruppen diskutiert. Die Gesprächsteilnehmenden können sich während der Woche mithilfe des entsprechenden Wochenabschnitts im Bibelstudienheft darauf vorbereiten. Im ersten Viertel 2021 geht es um das Buch des alttestamentlichen Propheten Jesaja, dem ersten grossen Schriftpropheten der hebräischen Bibel. «Er verhiess den Israeliten eine endzeitliche Wende zu universalem Frieden und Gerechtigkeit, und kündigte erstmals einen zukünftigen Messias als gerechten Richter und Retter der Armen an» so Wikipedia.

Geschichtliche Einbettung der Wirkungszeit des Propheten Jesaja
In der Einführung zum Thema des Vierteljahres wird im Studienheft der geschichtliche Hintergrund der Wirkungszeit des Propheten Jesaja in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts vor Christus und jener Texte aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., im zweiten Teil seines Buches, beschrieben. In die Zeit des 8. Jahrhunderts v. Chr. fällt die vollständige Niederlage des Nordreiches Israel, das sich an antiassyrischen Koalitionen beteiligte und die Verschleppung der Bevölkerung in verschiedene Länder. Das Südreich Juda unterwarf sich freiwillig den Assyrern, baute dann, um die Eigenständigkeit zurückzugewinnen, auf die Unterstützung Ägyptens, blieb jedoch nur durch Gottes Eingreifen verschont.

Der Prophet Jesaja war «innen- und aussenpolitisch gut informiert»
Der Prophet Jesaja habe im Südreich Juda, ausschliesslich in Jerusalem gewirkt, heisst es in der Einführung zum Studienheft. Er sei «innen- und aussenpolitisch gut informiert» gewesen, was auf gute Beziehungen mit dem Königshof schliessen lasse.

Seine Botschaft: Vertraut auf Gott, nicht auf menschliche Bündnisse
Seine Botschaft habe darin bestanden, nicht auf «kluge Bündnispolitik» zu vertrauen, «sondern allein auf das unbedingte Vertrauen auf Gott». Die Hoffnung leuchte dank der Bundestreue Gottes trotz der Gerichtsbotschaften des Propheten immer wieder auf, heisst es in der Einführung zum Studienheft. Jesaja beschreibt auch die messianische Zeit sowie das künftige Gottesreich mit einem neuen Himmel und einer neuen Erde, wo Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden für alle herrscht.

Titel einiger Wochenthemen
Einige Titel der Wochenthemen: «Immanuel – Gott mit uns»; «Der Fürst des Friedens»; «Hochmut kommt vor dem Fall»; «Wer auf Gott vertraut...»; «Tröstet mein Volk!»; «Träger der Hoffnung»; «Siehe, ich mache alles neu!».

«die BIBEL. das LEBEN.» - Bibelgespräch zum Wochenthema bei HopeTV
Der adventistische Fernsehsender HopeTV strahlt jede Woche ein Bibelgespräch zu einem Wochenthema des Bibelstudienhefts aus:
https://hopetv.de/news/news/go/2020-12-28/das-buch-jesaja-neues-thema-bei-die-bibel-das-leben/

Bibelstudienhefte als Grossdruck sowie in diversen Ausgaben und Sprachen
Die «Standardausgabe» ist die ungekürzte, inhaltlich unveränderte Wiedergabe der von der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) herausgegebenen amerikanischen «Standard Edition». Davon gibt es eine Fassung für Gesprächsteilnehmende sowie ein etwas ausführlicheres Heft mit zusätzlichem Inhalt für Gesprächsleiter und Gesprächsleiterinnen.

Das «STUDIENHEFT ZUR BIBEL» ist eine im Auftrag der Freikirche in Deutschland (FID) von einem Arbeitskreis für den deutschsprachigen Raum bearbeitete Fassung der Standardausgabe. Die Wochenthemen behandeln dasselbe Thema, nur die Aufbereitung des Stoffes unterscheidet sich.

Schweiz
Advent-Verlag Schweiz | Tel.: +41 33 511 11 99 (morgens) | info@advent-verlag.ch --- shop.advent-verlag.ch/131-studienhefte-zur-bibel
Deutschland
Advent-Verlag Lüneburg | +49 800 2383680 (Nummer kostenfrei innerhalb Deutschlands); bestellen@advent-verlag.de --- advent-verlag.de/studienmaterial
Österreich
Top Life Center – Wegweiser Verlag | +43 1 2294000; info@wegweiser-verlag.at --- www.wegweiser-verlag.at

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Protagonisten des Bibel-Quiz «Heroes II» © Foto: COM GC SDA

Adventisten lancieren Bibelquiz-App, um Bibelwissen zu fördern

Silver Spring, Maryland/USA | 29.12.2020 | APD | Bibel

„‘Heroes II‘ ist das Bibelquiz, das die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gemeinsam mit ihrem Fernsehsender HopeTV neu auflegt“, so Sam Neves, stellvertretender Direktor für Kommunikation der Weltkirchenleitung. Er stellte das Bibelquiz an der internationalen Online-Tagung adventistischer Medienschaffender (GAiN) Anfang Dezember vor. Es sei das Ziel der Freikirche, mit „Heroes II“ jedem Spieler zu ermöglichen, die Bibel besser zu verstehen und Freiheit, Zugang zu und Hoffnung in Jesus zu finden.

Bereits 2013 habe „Heroes the Game“, die erste Version, mehr als zehn Millionen Minuten Interaktionen mit spannenden Geschichten aus der Bibel generiert. „Heroes“ war ein Pionierspiel, das die Türen zu vielen anderen Spielen der Freikirche öffnete. Jetzt, acht Jahren später, sei die Kirche und ihr offizieller Fernsehsender HopeTV, für eine Neuauflage von „Heroes II“ bereit. Das neue Spiel „Heroes II – The Bible Trivia Game“ könne im Apple App Store und im Google Play Store vorbestellt werden. „Heroes II“ werde in vier Sprachen zugänglich sein: Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Französisch. Es sei zu erwarten, dass kurz nach der Veröffentlichung neue Sprachen hinzukommen, so Neves.

Biblische Quizfragen hoch im Kurs
Alle 30 Tage würden weltweit mehr als 250.000 Google-Abfragen nach Bibelquiz, Bibelspielen und Bibelquiz durchgeführt. Eine Studie habe auch gezeigt, dass von allen Spielgenres mehr nach biblischen Quizfragen gesucht werde als nach jeder anderen Art. So sei das Bibelspiel eine grossartige Gelegenheit, über den grössten Helden aller Zeiten in der Sprache zu sprechen, mit der sich Spieler (Gamer) beschäftigen und die sie verstünden: Jesus Christus.

Eine Reise durch die Bibel
Die Spieler würden ihre Reise mit Adam und Eva, den ersten Protagonisten, beginnen. Während diese Fragen über ihr Leben stellten, könnten die Gamer Erfahrungspunkte sammeln. Je mehr Erfahrungspunkte ein Spieler habe, desto mehr Helden würden freigeschaltet. Die Spieler starteten mit dem ersten Buch der Bibel (Genesis) und endeten mit dem letzten Buch, der Offenbarung des Johannes. Jedes Spiel bestehe aus zwölf Fragen und die Punktzahl hänge davon ab, wie schnell ein Spieler sie beantworten könne. Am Anfang seien die Fragen einfach, aber im weiteren Verlauf des Spiels würden sie immer schwieriger.

Alte Helden neu entdecken
„Die Bibel ist das Gründungsdokument der westlichen Zivilisation, aber junge Menschen wissen heute mehr über die Comic-Geschichten als über die biblischen Geschichten“, so Sam Neves. „Heroes II" sei ein Projekt, das diese neue visuelle Sprache durch ein Quizspiel spreche und die alten Geschichten zu neuem Leben erwecke. Kirchenleiter und Entwickler des Spiels hoffen, dass „Heroes II“ Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen helfen werde, die erstaunlichen Geschichten aus der Bibel besser kennen zu lernen. „Grundsätzlich hoffen wir, dass das Spiel jeden Spieler dazu inspiriert, sein Leben Jesus anzuvertrauen“, sagte Sam Neves.

Betatester gesucht
Interessierte Spieler werden eingeladen, Betatester zu werden und ihr Abenteuer früher zu beginnen. Jeder könne sich unter https://heroesbibletrivia.org bewerben und das Team unter info@heroes.adventist.org kontaktieren.

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Symbolbild – Impfung © Foto: CDC on Unsplash

Adventistische Weltkirchenleitung bietet Mitgliedern Erläuterungen zu Covid-19 Impfungen

Silver Spring, Maryland/USA | 29.12.2020 | APD | Gesundheit & Ethik

Die Gesundheitsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung hat am 18. Dezember gemeinsam mit dem Biblischen Forschungsinstitut (BRI) der Kirche sowie mit den Abteilungen für Pharmazie und öffentlicher Gesundheit der adventistischen Loma Linda Universität (LLUH) Bedenken im Zusammenhang mit Impfungen gegen Covid-19 angesprochen und Hinweise zum Umgang damit gegeben. «Wir hoffen, dass dieser Artikel Fragen beantwortet, Ängste zerstreut und einige der vorherrschenden Mythen und Gerüchte ausräumt und so die Gemüter unserer Mitglieder beruhigt, wenn sie Gesundheitsentscheidungen treffen, die von ihren Gesundheitsdienstleistern angeboten werden», berichtet Adventist Review, nordamerikanische Kirchenzeitschrift.

Siebenten-Tags-Adventisten sähen in der Wiederkunft Christi den Höhepunkt der Geschichte und das Ende aller Krankheiten, Leiden und des Todes. Gleichzeitig seien ihnen auch Gesundheitsprinzipien anvertraut worden, die einen gesunden Lebensstil durch zweckmässige und ganzheitliche Verhaltensweisen umfassen, heisst es in der Einleitung der Erläuterungen der adventistischen Weltkirchenleitung zu Impfungen gegen Covid-19. Diese Praktiken dienten dazu, ein gesundes Immunsystem aufrechtzuerhalten. In einer Pandemie sei aber noch mehr erforderlich. Ellen White, eine Mitbegründerin der Kirche, sei ein Vorbild für die praktische Vorbeugung gegen die tödliche Krankheit ihrer Zeit, die Pocken, gewesen und habe sich selbst sowie ihr nahestehende Menschen impfen lassen.

Theologisch motivierte Verschwörungsmythen zu Covid-19 Impfungen
Das Biblische Forschungsinstitut der adventistischen Weltkirchenleitung (BRI) nimmt zu Gerüchten und Verschwörungstheorien Stellung, die den COVID-19-Impfstoff als Interpretation und/oder Erfüllung prophetischer Vorhersagen ansehen: «Die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste weltweite Unruhe hat zu erheblichen Spekulationen über endzeitliche Ereignisse und Fehlinterpretationen der Bibel geführt. Eine aktuelle Ansicht, die über soziale Medien und einige Internet-Websites verbreitet wurde, hat die Theorie aufgestellt, dass die kommenden Impfstoffe, die zur Bekämpfung von COVID-19 produziert werden, zu einem Kontrollprozess gehören, der zur Anwendung des «Malzeichens des Tieres» (Offenbarung 13,16-17) führen wird.

Adventisten würden aber das «Malzeichens des Tieres» nicht «als ein buchstäbliches [materielles] Zeichen verstehen, sondern als ein Zeichen der Treue, das den Träger als loyal gegenüber der Macht, die durch das Tier repräsentiert wird, kennzeichnet», schreibt das BRI.

Dem Argument, wonach Impfstoffe diejenigen, die sie einnehmen, unrein machen würden, weil angeblich unreine Substanzen bei der Herstellung verwendet würden, begegnet das Biblische Forschungsinstitut mit der Feststellung, «dass die bleibenden biblischen Anweisungen, die den Verzehr von unreiner Nahrung und Blut verbieten (Lev 11,1-20; 17,11-12; Apg 15,20), nicht für Impfstoffe gelten, und zwar aus dem offensichtlichen Grund, dass Impfstoffe als Medikamente hergestellt werden, um Leben zu retten, und nicht, um als Nahrung zu dienen».

Spekulationen bringen Gottes Wort in Verruf und stiften Verwirrung
«Spekulationen wie diese bringen das Wort Gottes in Verruf und stiften Verwirrung unter aufrichtigen, aber weniger gut informierten Gläubigen», schreibt das BRI weiter. Wer die Einführung eines Impfstoffs dazu benutze, um ein eschatologisches Szenario geistlichen und kosmischen Ausmasses heraufzubeschwören oder es auf der Grundlage einer fehlerhaften Auslegung der Schrift abzulehnen, lenke aufrichtige Gläubige nur von den wirklichen prophetischen Fragen und der Verpflichtung der adventistischen Kirche zur Verkündigung des Evangeliums ab. Das BRI schliesst seinen Teil mit der Hoffnung, dass ein wirksamer Impfstoff dazu beitrage, die derzeitige Pandemie zum Stillstand zu bringen.

Überlegungen bezüglich öffentlicher Gesundheit zum Impfen
In den Erläuterungen der adventistischen Weltkirchenleitung zu Impfungen heisst es weiter: «Als Kirche unterstützen wir zwar evidenzbasierte Empfehlungen des öffentlichen Gesundheitswesens, aber wir sind auch darauf bedacht, keine Äusserungen zu machen, die als Ersatz für nationale und internationale Richtlinien des öffentlichen Gesundheitswesens ausgelegt werden könnten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass unsere Kommentare im Rahmen unserer offiziellen kirchlichen Position zur Immunisierung verstanden werden:

«Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten legt grossen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden. Die adventistische Betonung der Gesundheit basiert auf der biblischen Offenbarung, den inspirierten Schriften von E.G. White [Mitbegründerin der Kirche] und auf von Fachleuten überprüfter wissenschaftlicher Literatur. Wir befürworten daher eine verantwortungsbewusste Immunisierung/Impfung und haben keinen religiösen oder religiös motivierten Grund, unsere Mitglieder nicht zur verantwortungsbewussten Teilnahme an schützenden und präventiven Impfprogrammen zu ermutigen. Wir legen Wert auf die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung, wozu auch die Aufrechterhaltung der "Herdenimmunität" gehört.

Wir sind nicht das Gewissen des einzelnen Kirchenmitglieds und erkennen individuelle Entscheidungen an. Diese werden vom Individuum ausgeübt. Die Entscheidung, nicht geimpft zu werden, ist nicht und sollte nicht als Dogma oder Lehre der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten angesehen werden.»

Fragen und Fakten zum Impfstoff
Michael Hogue, Dekan der Loma Linda School of Pharmacy, der auch Mitglied des U.S. Centers für Krankheitsbekämpfung (Disease Control CDC) ist, beantwortet anschliessend in den Erläuterungen häufig gestellte Fragen:

«Frage: Verändert der mRNA-Impfstoff (Boten-Ribonukleinsäure) die DNA?

Antwort: Beide referenzierten Impfstoffe basieren auf mRNA, was eine Premiere für Impfstoffe ist. Die Technologie wird aber bereits seit 15 Jahren in medizinischen Behandlungen eingesetzt. Der Impfstoff gelangt in das Zytoplasma einer Zelle (die Flüssigkeit innerhalb der Zelle), wo er die Produktion von Antikörpern zur Bekämpfung des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 anregt. Da er nicht in den Zellkern der Wirtszelle eindringt, verändert er weder die DNA noch die genetische Struktur/Funktion.

Frage: Kann der Impfstoff sicher und wirksam sein, da er so schnell entwickelt wurde?

Antwort: Aufgrund der aktuellen Technologie wurde das SARS-CoV-2-Virus innerhalb weniger Tage nach seiner Identifizierung sequenziert, und die Arbeit an einem Impfstoff wurde sofort aufgenommen. Die Stichprobengrösse für die grosse Studie beträgt 40.000 Menschen (die durchschnittliche Stichprobengrösse für FDA-Impfstoffstudien beträgt normalerweise nur 27.000). Die zweijährige Studie läuft bereits seit zwei Monaten. Die Daten werden sorgfältig überwacht.

Die erste Dosis zeigte einen 50-prozentigen Schutz durch die Immunantwort. Die zweite Dosis erreichte einen 95-prozentigen Schutz! (Nur der Hepatitis-A-Impfstoff ist mit knapp 100 Prozent Schutz noch höher.) Die Studie war gut konzipiert und repräsentierte die US-Demografie sehr gut.... Wirksamkeit und Nebenwirkungen waren in allen ethnischen Gruppen ähnlich.

Frage: Sind die Inhaltsstoffe und Konservierungsmittel im Impfstoff gefährlich?

Antwort: In den beiden COVID-19-Impfstoffen sind keine Konservierungsstoffe enthalten, weshalb sie zur Lagerung und zum Transport tiefgekühlt werden müssen. Der Impfstoff wird sorgfältig gereinigt.»

Impfungen tragen zu verbesserter Lebenserwartung bei
Impfungen seien zusammen mit sanitären Einrichtungen und sauberem Wasser die Grundlage für eine verbesserte Lebenserwartung, die überall auf der Welt zu beobachten sei, wo diese Massnahmen angewandt würden, heisst es zusammenfassend in den Erläuterungen der adventistischen Weltkirchenleitung. Impfstoffe würden seit langem von adventistischen Kirchenmitgliedern auf der ganzen Welt verwendet. Zusammen mit einer guten Gesundheitspraxis hätten sie Schutz vor vielen Infektionen geboten und Krankheit und Tod verhindert.»

Aufruf an Kirchenmitglieder zu verantwortungsvoller Immunisierung
«Angesichts des weltweiten Ausmasses der Pandemie, der Todesfälle, der Behinderungen und der Langzeitfolgen von COVID-19, die sich in allen Altersgruppen abzeichnen, ermutigen wir unsere Mitglieder, eine verantwortungsvolle Immunisierung und die Förderung und Ermöglichung der Entwicklung dessen, was gemeinhin als Herdenimmunität bezeichnet wird, in Betracht zu ziehen...», schreibt die Weltkirchenleitung.

Die Impfentscheidung soll eigenverantwortlich getroffen werden
«Die Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht, ist die Entscheidung jedes einzelnen und sollte in Absprache mit seinem Gesundheitsdienstleister getroffen werden.» Persönliche Recherche zu diesem Thema sei aber wichtig, heisst es in dem Schreiben.

Link zum Impfstatement der adventistischen Weltkirchenleitung im englischen Original: https://www.adventist.org/articles/immunization/

(Teilweise übersetzt mit www.DeepL.com/Translator - gratis Version)

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Symbolbild - Spritze © Foto: Liz Masoner auf Pixabay

Grossbritannien: Adventisten nehmen Stellung zu Impfungen gegen Covid-19

Watford/England | 29.12.2020 | APD | Gesundheit & Ethik

Am 2. Dezember wurde der erste in Grossbritannien zugelassene Impfstoff gegen Covid-19 formell genehmigt und soll in der Woche vom 7. Dezember, beginnend mit vorrangigen Gruppen, wie den Mitarbeitenden des Nationalen Gesundheitsdienstes (National Health Service NHS), auf den Markt gebracht werden. Die für Grossbritannien und Irland zuständige adventistische Kirchenleitung, British Union Conference BUC, hat auf ihrer Homepage die Stellungnahme der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) zu Impfung publiziert sowie Links zu entsprechenden Regierungswebseiten in Grossbritannien. Als Grund führt die BUC an: «Innerhalb adventistischer Kreise und darüber hinaus bewegen sich Verdächtigungen und Verschwörungen auf den meisten Social-Media-Plattformen von einem Ende des Spektrums zum anderen».

Laut BUC wird der Impfstoff von Pfizer in zwei Dosen verabreicht, dazwischen liegen drei Wochen. Die Ergebnisse der Phase-Drei-Studie hätten gezeigt, dass der Impfstoff mehr als 90 Prozent der Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützt.

Da demnächst weitere Impfstoffe auf den Markt kommen werden, habe es viele Debatten und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Zusammensetzung des neuen Impfstoffs gegeben, vor allem angesichts des Zeitraums, der für seine Entwicklung benötigt wurde. «Innerhalb der adventistischen Kreise und darüber hinaus bewegen sich Verdächtigungen und Verschwörungen in den meisten sozialen Medienplattformen von einem Ende des Spektrums zum anderen.»

Personen, die schon früher unbesorgt Impfstoffe verwendet haben, stellt die BUC einige offizielle Links zur Verfügung, um bei der Entscheidungsfindung für den neuen Impfstoff behilflich zu sein.

Stellungnahme zu Impfung der adventistischen Weltkirchenleitung
Anschliessend publiziert die adventistische Kirchenleitung für Grossbritannien und Irland die Stellungnahme der adventistischen Weltkirchenleitung zu Impfungen:
«Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten legt grossen Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden. Die adventistische Betonung der Gesundheit basiert auf der biblischen Offenbarung, den inspirierten Schriften von E.G. White (Mitbegründerin der Kirche) und auf von Fachleuten überprüfter wissenschaftlicher Literatur. Wir befürworten daher eine verantwortungsbewusste Immunisierung/Impfung und haben keinen religiösen oder religiös motivierten Grund, unsere Mitglieder nicht zur verantwortungsbewussten Teilnahme an schützenden und präventiven Impfprogrammen zu ermutigen. Wir legen Wert auf die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung, wozu auch die Aufrechterhaltung der "Herdenimmunität" gehört.»

Kirchenleitung ist nicht das Gewissen der Mitglieder
Die BUC-Kirchenleitung hält fest, dass sie «nicht das Gewissen des einzelnen Kirchenmitglieds» sei und individuelle Entscheidungen anerkenne. Diese würden von Einzelpersonen getroffen. Die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, «ist nicht und sollte nicht als Dogma oder Lehre der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten angesehen werden».

Zur Stellungnahme der BUC:
https://adventist.uk/news/article/go/2020-12-03/adventist-response-to-new-covid-19-vaccine/

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Eine Handvoll Walnüsse am Tag kann Risiko für Herzkrankheiten reduzieren © Foto: Steve Kamatis/APD

Neue Studie: Walnüsse reduzieren Risiko für Herzerkrankungen

Loma Linda, Kalifornien/USA | 29.12.2020 | APD | Gesundheit & Ethik

Forscher der adventistischen Loma-Linda-Universität in Kalifornien/USA im Fachbereich Public Health (öffentliche Gesundheit) und der Lipid Clinic der Universität Barcelona/Spanien veröffentlichten im vergangenen Monat Ergebnisse, die zeigen, dass der Verzehr von Walnüssen bei älteren Erwachsenen sechs von zehn sogenannten Entzündungsmarkern im Blut um bis zu 11,5 Prozent reduziert. Diese neuen Erkenntnisse über zusätzliche Vorteile des Walnusskonsums unterstreichen, laut einer Mitteilung der Universität, seine Fähigkeit, das Risiko von Herzerkrankungen bei älteren Erwachsenen zu senken.

Die Studie mit dem Titel „Effects of 2-Year Walnut-Supplemented Diet on Inflammatory Biomarkers“ erschien im Journal of the American College of Cardiology (JACC) und ist Teil der Studie „Walnuts and Healthy Aging (WAHA)“, die von 2012 bis 2016 lief. Sie sei die bisher längste und grösste Studie über die gesundheitlichen Vorteile von Walnüssen.

Walnüsse lindern chronische Entzündungen und haben cholesterinsenkende Wirkung
Laut Dr. Sujatha Rajaram, Professorin für Ernährung im Fachbereich Public Health und Co-Autorin der Studie werde bestätigt, dass Walnüsse chronische Entzündungen lindern. Damit wachse auch das Wissen, die den Nusskonsum mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung bringt. Frühere Forschungsarbeiten dieser und anderer Forscher hätten gezeigt, wie die cholesterinsenkende Wirkung von Walnüssen und ihr Beitrag zur Gesundheit der Gefässe das Herz-Kreislauf-System stärken können.

Walnüsse für Krankheitsmanagement und Krankheitsprävention von Vorteil
„Der Verzehr von Walnüssen kann sowohl aus Sicht des Krankheitsmanagements als auch aus Sicht der Krankheitsprävention von Vorteil sein", sagt Rajaram. „Diejenigen, bei denen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung diagnostiziert wurde, können zusätzlich zu den verordneten Medikamenten oder Behandlungen, Walnüsse in ihre Ernährung aufnehmen, um ihren Körper zu unterstützen. Andere können damit beginnen, Walnüsse in ihre Ernährung aufzunehmen, um präventive Vorteile zu ernten", so die Forscherin.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit häufigste Todesursache
Angesichts der Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sowohl weltweit als auch in den Vereinigten Staaten die häufigste Todesursache sind, seien Erkenntnisse über pflanzliche Lebensmittel, die das Risiko von Herzerkrankungen senken können, um so wichtiger. Sie sollten um der Gesundheit willen in die tägliche Nahrung einfliessen, sagt Rajaram.

Essen von Walnüssen erfordert keine grosse Änderung des Lebensstils
Wenn Walnüsse zu einer bestehenden Ernährung hinzugeführt werden, muss sich der Lebensstil keinesfalls drastisch ändern; einfach die Nüsse ergänzen, sie pur essen, sie mit Frühstücksflocken mischen, sie über einen Salat streuen oder sie in einen Smoothie mischen. Während sich die Forschung in dem Artikel auf den täglichen Walnussverzehr bei älteren Menschen konzentrierte, könnte der drei- bis fünfmalige Verzehr einer faustgrossen Portion Walnüsse pro Woche für jeden von Vorteil sein, sagt Rajaram.

Rajaram ergänzt, dass sie zukünftige Studien von WAHA-Forschern erwarte, um die Beweise für den gesundheitlichen Nutzen von Walnüssen über Herzkrankheiten hinaus zu erweitern und die Auswirkungen auf die Demographie über ältere gesunde Erwachsene hinaus zu untersuchen. In der Zwischenzeit sei es erfrischend, mehr wissenschaftliche Unterstützung für die Aufnahme von Walnüssen als Teil einer herzgesunden Ernährung zu erhalten. In einer Welt, in der den Verbrauchern oft gesagt werde, welche Lebensmittel sie nicht essen sollen, sei es schön, zur Abwechslung einmal zu hören, was eigentlich gut zu essen ist.

Zur Studie im American College of Cardiology (JACC): https://bit.ly/JACC_Walnut_LLU

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Bibliothek auf dem Hochschulcampus Friedensau © Foto: Matthias Müller / churchphoto.de

Deutschland: Adventistische Hochschule in Friedensau soll "grün" werden

Friedensau/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Ökologie

„Nachhaltigkeit“ bei der Nutzung von Ressourcen ist auch in dem überwiegend von Siebenten-Tags-Adventisten bewohnten Ort Friedensau, der zur Kleinstadt Möckern im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt gehört, ein wichtiges Thema.

Wie Tobias Koch, Kanzler der dortigen Theologischen Hochschule, im Mitteilungsblatt „Unser Friedensau“, 2/2020, berichtet, gehe es dabei um „unsere Verantwortung für die uns anvertraute Schöpfung und die Mitmenschen“. Unter diesem Gesichtspunkt hätten die Verantwortlichen in Friedensau vor mehr als einem Jahr begonnen, den Energieverbrauch zu überdenken. Dafür sollen keine CO2-Zertifikate gekauft werden, um CO2-neutrale Studienplätze ausweisen zu können, sondern es gelte auf Dauer im und vor Ort die Verantwortung wahrzunehmen.

Entstanden sei laut Koch ein grosses Infrastrukturprojekt, das nicht nur die Investitionskosten erbringen soll, sondern auch den CO2-Ausstoss in Friedensau um 80 Prozent reduziert und damit die Ausgaben für Energie und Strom über Jahrzehnte senkt. Um dieses Ziel zu erreichen, planten die Verantwortlichen, mehr als 50 Prozent des Energiebedarfs aus regenerativen Quellen zu gewinnen. Sonne und Erdwärme sollen die Energie über ein Blockheizkraftwerk in ein modernisiertes Wärme- und Stromnetz speisen, das ganz Friedensau versorgen soll. Die jetzt beginnende Planung werde zu 50 Prozent von der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

Hochschule – Altenheim – Zeltplatz
Friedensau zählt rund 420 Einwohner. Es liegt etwa 30 Kilometer östlich von Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und wurde 1920 eine eigenständige politische Gemeinde. Mit einer Gebietsreform, die am 1. Januar 2002 in Kraft trat, verlor Friedensau die Selbständigkeit und wurde Ortsteil der Stadt Möckern.

In Friedensau unterhält die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine staatlich anerkannte Hochschule mit den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie. In der Trägerschaft des Advent-Wohlfahrtswerks gibt es dort auch ein Seniorenheim mit 122 Plätzen sowie eine Anlage für Betreutes Wohnen. Das Kinder- und Jugendzentrum Friedensau unterhält einen Pfadfinder-Zeltplatz und den grössten Hochseilgarten des Landes Sachsen-Anhalt. Auf dem Gelände befinden sich neben dem Zeltplatz unter anderem ein Ökohaus, eine Gruppe Blockhäuser und eine überdachte Arena mit Platz für etwa 1.500 Personen. Ausserdem gibt es ein Ladencafé und eine kommunale Kindertagesstätte.

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Spielzimmer in der Notaufnahmestelle für Opfer häuslicher Gewalt © Foto: ADRA Rumänien

ADRA Rumänien führt Notaufnahmestelle für Opfer häuslicher Gewalt

Bukarest/Rumänien | 29.12.2020 | APD | ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Rumänien konnte ihre Betriebslizenz für den sozialen Dienst in der Hauptstadt Bukarest «Notaufnahmestelle für Opfer häuslicher Gewalt» um weitere fünf Jahre erneuern. Die Notaufnahmestelle, die 2009 gegründet wurde, ermöglicht es Frauen, missbräuchlichen Beziehungen zu entkommen, indem sie eine Unterkunft, Essen, medizinische Notfallversorgung, psychologische Beratung, Sozialberatung und die Vermittlung eines Anwalts bietet. Seit 2009 konnte die Notaufnahmestelle rund 2'300 Opfern häuslicher Gewalt helfen sowie 950 eine Unterkunft anbieten.

«Das ADRA-Haus ist ein Ort, an dem misshandelte Frauen und Kinder einen neuen Weg einschlagen und ihre Menschenwürde wiedererlangen», sagte Robert Georgescu, Geschäftsführer von ADRA in Rumänien. «Wir sind froh, dass wir eine warme, einladende, familiäre Atmosphäre anbieten können, in der Fachleute konkrete Hilfe und Lösungen anbieten, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst sind.»

Corona-Pandemie führte zu vermehrter häuslicher Gewalt
Die von ADRA House angebotenen Dienste werden heute mehr denn je benötigt. Durch die COVID-19-Pandemie wurde der Arbeits- und Schulzyklus unterbrochen, was zusätzlichen Stress für die Familien bedeutete. Mit Beginn der globalen Corona-Pandemie hätten sich die Interventionszahlen im Notfallaufnahmezentrum verdoppelt, heisst es im Bericht von ADRA.

Ziele des Europarats werden umgesetzt
Häusliche Gewalt wurde während der kommunistischen Ära weitgehend ignoriert, aber jetzt wird sie gesellschaftlich und rechtlich angegangen, dank des Europarats, der sich zum Ziel gesetzt hat, «Gewalt zu verhindern, die Opfer zu schützen und die Straflosigkeit der Täter zu beenden.» Häusliche Gewalt in Rumänien ist ein Kreislauf, den ADRA durch Aufklärung im öffentlichen Bewusstsein zu durchbrechen versucht.

«Die neue Akkreditierung und Lizenz zu erhalten, ist viel mehr als die Arbeit eines Teams, den Notfallaufnahmedienst an die neue Gesetzgebung in diesem Bereich anzupassen. Es geht darum, die Arbeit in einem schwierigen Bereich aufzunehmen, in dem die Vorstellung von Aggressor und Opfer in unserem Bewusstsein ziemlich fest verankert ist», sagt Valentina Sturzu-Cozorici, ADRAs Projektleiterin in Rumänien.

Der Fünf-Jahres-Vertrag gilt als Gütesiegel für die Hilfe, die ADRA House für mehr als 2.300 Opfer häuslicher Gewalt geleistet hat, von denen 950 eine Unterkunft erhalten haben. ADRA House wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen.

Notaufnahmestelle vermittelt andere Werte und Lebensweise
«Das Leben vieler der Begünstigten hat sich verändert, weil sie eine andere Lebensweise erfahren haben; ohne körperliche, verbale, wirtschaftliche, mentale, sexuelle oder religiös motivierte Gewalt», fügt Cozorici hinzu. Die im Notfallzentrum vermittelte Lebensweise basiere auf spirituellen Werten und der Pflege gesunder Gewohnheiten, Bewegung, Training und Erholung, so die Projektleiterin.

Mehr zum Notaufnahmezentrum: adra.ro/doneaza

(Übersetzt mit Hilfe von www.DeepL.com/Translator - gratis Version)

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Die ADRA-Ortsgruppe Reinach/AG sammelte über 75 Päckli © Foto: ADRA Schweiz

ADRA-Schweiz schickt 3302 Päckli für Kinder nach Moldawien

Ende November wurde in Marin-Epagnier/NE und Winterthur ein Eisenbahnwaggon mit 3.302 Weihnachtspaketen durch Freiwillige der Adventistischen Entwicklung- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz für benachteiligte Kinder nach Moldawien beladen. An der Weihnachtspaketaktion „Pack es Päckli“ beteiligten sich Kinder und Eltern, ADRA-Ortsgruppen, Kirchgemeinden ganzen Land sowie ein Kiwanis Club. Zusätzlich wurden 101 Kartons und Säcke mit Kleidung oder Spielsachen verladen, die ebenfalls an Familien abgegeben werden.

“Wir freuen uns sehr, dass viele ADRA-Standorte dieses Jahr deutlich mehr Päckli sammeln konnten”, erklärt Monika Stirnimann, Leiterin der Päckli-Aktion bei ADRA Schweiz.

Päckli für Waisenkinder, behinderte Kinder, verarmte Familien
Die Pakete aus der Schweiz werden laut ADRA seit 2009 von der Partnerorganisation ADRA Moldawien in der Hauptstadt Stadt Chisinau sowie im ganzen Land verteilt. Kinder in Waisenheimen, behinderte Kinder, verarmte Familien sowie ein Frauengefängnis werden die Weihnachtspakete erhalten. Wer ein Paket wolle, müsse sich über Sozialämter, Schulen, Vereine oder das Netzwerk von ADRA Moldawien beim Hilfswerk melden, das dann die Selektion vornehme. Moldawien ist eines der ärmsten Länder Europas und liegt zwischen Rumänien und der Ukraine.

Orthodoxe Christen feiern Weihnachten am 6. und 7. Januar. Auf der Homepage von ADRA Schweiz (www.adra.ch) sowie auf der Facebookseite (https://www.facebook.com/ADRA.Schweiz/) von wird nach der Verteilung darüber berichtet:

Sponsoren
Die Firma «TTS Transport & Terminal Services AG» in Buchs/SG, die den Transport organisiert hat, «SBB Cargo», die «Rail Cargo Austria» und die «Ungarn GYSEV Cargo» finanzieren die Frachtkosten. Das Hilfswerk müsse nur für die Transportkosten durch Rumänien aufkommen sowie für die Verteilung in Moldawien, sagte Monika Stirnimann.

«Wir freuen uns, dass wir wiederum über 3’300 Kindern zu Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zaubern können und sagen allen, die bei dieser Aktion mitgeholfen haben, ganz herzlich DANKE!», schreibt ADRA Schweiz.

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Aktion Kinder helfen Kindern Foto: © ADRA Deutschland

Deutschland: „Aktion Kinder helfen Kindern“ auch im Jahr der Pandemie

Weiterstadt/Deutschland | 29.12.2020 | APD | ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die „Aktion Kinder helfen Kindern“ der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland fand auch in diesem Jahr trotz globaler Pandemie statt. Allerdings mussten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer flexibel auf die Corona-Kontakteinschränkungen reagieren, um bedürftigen und benachteiligten Kindern in Osteuropa ein Weihnachtspäckchen zukommen zu lassen.

Fast 27.000 Weihnachtspäckchen
Insgesamt konnten am 10. Dezember 26.942 Weihnachtspäckchen auf Reise geschickt werden, teilte Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland, mit. In diesem Jahr liege die Summe der gesammelten Päckchen unter dem Niveau des Vorjahres. 2019 waren es 35.513. Durch die Corona-Pandemie hätten einige Stadtteil- und Gemeindefeste nicht wie gewohnt stattfinden können. „Auch mussten sich einige Kindergärten und Schulen aus der Sammlung zurückziehen“, informierte Molke. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hätten jedoch mit viel Engagement und Eigeninitiative getan, was möglich war.

ADRA
ADRA (Adventist Development and Relief Agency) ist eine international tätige Nichtregierungs-Organisation (NGO). ADRA Deutschland e.V. wurde 1986 von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. Nach dem Motto „damit Menschen wieder hoffen können“ gehört ADRA Deutschland als Mitglied zu einem weltweit föderativ organisierten Netzwerk mit über 130 nationalen ADRA-Büros. Informationen: www.adra.de

Zur APD-Meldung über die Aktion "Pack es Päckli" von ADRA Schweiz: https://www.apd.media/news/archiv/14198.html

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Symbolbild – Medienkonsum © Foto: Gerd Altmann bei Pixabay

COVID-19 lässt Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland stark steigen

Stuttgart/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Medien

Im Jahr 2020 hat sich durch Einschränkung von Freizeitbeschäftigungen, Schulschliessungen und Fernunterricht das Medienverhalten von Jugendlichen verändert. Das geht aus der JIM-Studie 2020 (Jugend, Information, Medien) hervor, bei der vom 8. Juni bis 20. Juli 2020 rund 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt wurden.

In diesem Jahr erfuhren die Jugendlichen einen deutlichen Schub in der Ausstattung mit Mediengeräten. Der persönliche Besitz eines Computers oder Laptops stieg von 65 auf 72 Prozent, der eines eigenen Tablets von 25 auf 38 Prozent. Jeder dritte Jugendliche hat inzwischen einen Fernseher mit Internetzugang.

Jugendliche täglich 258 Minuten online
Die tägliche Internetnutzungsdauer ist, nach Einschätzung der Jugendlichen, von 205 Minuten im Jahr 2019 auf 258 Minuten in 2020 deutlich gestiegen. Dabei entfällt mit einem Drittel der grösste Anteil der Onlinenutzung auf den Bereich der Unterhaltung. Fast gleichauf liegen die Bereiche Kommunikation (27 Prozent) und Spiele (28 Prozent). Der geringste Anteil der Onlinezeit entfällt mit elf Prozent auf die Informationssuche.

Die höhere Nutzungszeit für unterhaltende Inhalte im Netz spiegelt sich auch in der Nutzung von Streamingdiensten wider. 2020 sehen 87 Prozent regelmässig Videos auf Streaming-Plattformen (mindestens mehrmals pro Woche), im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 74 Prozent. Bei der Nutzung von Sendungen, Serien und Filmen im Internet stehen bei den Zwölf- bis 19-Jährigen Netflix und YouTube an erster Stelle.

Fernsehkonsum wieder gestiegen
Neben der Unterhaltung im Internet erfuhr das Fernsehen auch bei den Jugendlichen einen Zuwachs. In der Selbsteinschätzung der Zwölf- bis 19-Jährigen stieg die durchschnittliche, werktägliche Fernsehdauer 2020 erstmals wieder auf mehr als zwei Stunden an. Betrachtet man die verschiedenen Ausspielwege für Fernsehinhalte zeigt sich, dass 45 Prozent der Jugendlichen regelmässig (mindestens mehrmals pro Woche) das klassische lineare Fernsehen nutzen – also Fernsehinhalte zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung am Fernsehgerät. Jeder Fünfte sieht sich regelmässig die Inhalte in Mediatheken der Fernsehsender an. 14 Prozent nutzen regelmässig aufgezeichnete Fernsehsendungen und 13 Prozent sehen Sendungen per Live-Stream über das Internet an.

Auch die durchschnittliche Nutzungsdauer von digitalen Spielen ist 2020 um 40 Minuten auf 121 Minuten gestiegen. Dabei spielten Jungen mit 159 Minuten fast doppelt so lange wie Mädchen (81 Minuten).

WhatsApp in der Kommunikation vorn
Was die Kommunikation unter Jugendlichen betrifft, bleibt WhatsApp weiterhin der bedeutendste Online-Dienst. 94 Prozent der Jugendlichen nutzen WhatsApp mindestens mehrmals in der Woche, um sich mit anderen auszutauschen. 87 Prozent der Schüler und Schülerinnen haben eine WhatsApp-Gruppe mit ihrer Klasse. Instagram wird von 72 Prozent der Jugendlichen mindestens mehrmals in der Woche mit steigender Tendenz genutzt. Auch bei Snapchat, Pinterest und Twitter lassen sich gegenüber dem Vorjahr Steigerungen feststellen. Zu den grössten Gewinnern zählt jedoch die chinesische Plattform TikTok. Hier hat sich die regelmässige Nutzung um 19 Prozentpunkte erhöht. Aktuell kommuniziert jeder vierte Junge und zwei Fünftel der Mädchen regelmässig über TikTok. Jeder Zehnte zählt TikTok inzwischen zu einem seiner Lieblingsangebote im Netz.

JIM-Studienreihe
Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR) durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Alle Ausgaben der JIM-Studie von 1998 bis 2020 sind als PDF auf www.mpfs.de abrufbar.

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Logo des Medienzentrums Grafik: © Hope Media Europe

Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ wird „Hope Media Europe“.

Alsbach-Hähnlein/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Medien

Das Medienzentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Alsbach-Hähnlein bei Frankfurt am Main hat seinen Vereinsnamen von «Stimme der Hoffnung e.V.» in «Hope Media Europe e.V». geändert.

Wie der Vorstand für Kommunikation und Marketing, Paulin Giurgi, mitteilte, sei das Medienzentrum seit 2018 immer stärker als „Hope Media“ an die Öffentlichkeit getreten und verankere nun unter dieser wiedererkennbaren Dachmarke seine „Hope“ Angebote. Dabei handle es sich um den christlichen Fernsehsender „Hope TV“, die „Hope Podcasts“, das „Hope Bibelstudien-Institut“ für biblische und gesundheitsorientierte Fernkurse sowie die „Hope Hörbücherei“ für blinde und sehbehinderte Menschen. Dies seien mittlerweile etablierte Angebote in der deutschsprachigen christlichen Medienlandschaft geworden.

Hope Media Europe e.V.
Als einer der ersten christlichen Radiosender in Deutschland überhaupt, nahm «Stimme der Hoffnung» im Jahr 1948 seine Arbeit auf. Heute kann «Hope Media Europe» auf über 72 Jahre zurückblicken. Inzwischen ist daraus ein modernes Medienzentrum in Alsbach-Hähnlein bei Frankfurt am Main geworden.

Hope Media Europe bietet folgende Angebote an:
• Der Sender Hope TV gehört zur internationalen Senderfamilie „Hope Channel“, die 2003 in den USA gegründet wurde und weltweit aus mittlerweile 55 nationalen Sendern besteht.
• Hope Podcasts gehört ebenfalls zur 2003 in den USA gegründeten internationalen Senderfamilie „Hope Channel“.
• Das 1948 entstandene Hope Bibelstudien-Institut ist das älteste Institut für kostenlosen Bibelfernunterricht in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
• Der Dienst der Hope Hörbücherei wurde 1964 als Blindenhörbücherei ins Leben gerufen.

Weitere Informationen: www.hopemedia.de

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Logo von HopeTV © Grafik: Hope Media Europe / hopetv.de

Wöchentliche Live-Gottesdienste auf HopeTV bis Ostern 2021

Alsbach-Hähnlein/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Medien

HopeTV, der christliche Fernsehsender, hat sich entschieden, „unter der Berücksichtigung der jetzigen Corona-gegebenen Situation in der Gesellschaft“ die Ausstrahlung von Live-Gottesdiensten bis Ostern 2021 fortzusetzen, so Paulin Giurgi, Vorstand für Kommunikation und Marketing in einem Schreiben.

Weiter heisst es: „Für den Hope TV-Zuschauer wäre es gut, solange Gottesdienste vor Ort noch stark eingeschränkt sind, Live-Gottesdienste zu übertragen. Wir gehen davon aus, dass die ersten 3 bis 4 Monate im kommenden Jahr eingeschränkt bleiben werden.“ Präsenzveranstaltungen würden nur vereinzelt durchgeführt werden. Etliche Kirchengemeinden würden Gottesdienste ganz aussetzen, weil sie sie unter den gegebenen Bedingungen (Hygienekonzept, etc.) nicht realisieren könnten. Die Live-Gottesdienste finden jeweils samstags um 10.30 bis 11.50 Uhr statt, Wiederholungen sonntags um 10.30 Uhr und montags um 15.00 Uhr.

„Auch wenn diese Entscheidung für das kleine Hope TV-Team eine zusätzliche Mobilisierung und eine neue Priorisierung bedeutet“, so Giurgi, „wollen wir das Angebot der Live-Gottesdienste bis Ostern 2021 verlängern.“

Der Fernsehsender HopeTV
HopeTV ist der Fernsehsender der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, der von deren Medienzentrum „Hope Media Europe“ in Alsbach-Hähnlein (Landkreis Darmstadt-Dieburg/Deutschland) betrieben wird. Der Sender gehört zur internationalen Hope-Channel Senderfamilie, die 2003 in den USA gegründet wurde und weltweit mittlerweile aus 59 sprachregionalen Sendern besteht.

HopeTV ist über Satellit (ASTRA), Kabel, IPTV, DVB-T, Smart TV, sowie als App über Smartphone und Tablets zu empfangen.

HopeTV in der Schweiz - auch mit Sendungen für Kinder
HopeTV bietet auch Sendungen für Kinder an (http://ow.ly/Ef0Q30qqvOa). In der Schweiz können die Sendungen von HopeTV auf Swisscom TV plus oder über den Satelliten ASTRA empfangen werden.

Weitere Informationen: www.hopetv.de.

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Kirchenpräsident Dr. Elie Henry mit Tochter Irma © Foto: courtesy of IAD

Adventistischer Kirchenleiter mit Tochter in Haiti entführt

Port-au-Prince/Haiti | 29.12.2020 | APD | Personen

Mehrere Nachrichtendienste berichten übereinstimmend, dass der Kirchenpräsident der transkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (Inter-American-Division/IAD), Pastor Dr. Elie Henry und seine Tochter Irma Henry, am Abend des 24. Dezember auf dem Weg vom „Haiti Adventist Hospital“ zum Haus eines Verwandten in Felmathe auf der anderen Seite von Port au Prince Hauptstadt von Haiti, entführt wurden.

In einer Erklärung veröffentlichten die Administratoren der IAD-Kirchenleitung, dass die Familie Henry bestätigt habe, dass Pastor Elie Henry und seine Tochter Irma von unbekannten Personen in Haiti festgehalten werden. Die Familie Henry stehe in regelmässigem Kontakt mit Pastor Elie und gehe davon aus, dass es sowohl ihm als auch seiner Tochter so gut gehe, wie es unter diesen Umständen zu erwarten sei. Die Familie und andere seien bemüht, eine sichere Rückkehr zu erreichen.

Irma Henry ist Leiterin der Physiotherapie im „Haiti Adventist Hospital“. Ihre Eltern waren zu einem kurzen Urlaubsbesuch in Haiti. Irma und ihr Vater verliessen das Krankenhaus am Abend gegen 18 Uhr mit einem Privatfahrzeug und kamen dann nicht am beabsichtigten Ziel an.

Die Familie Henry, die Freikirche und die Polizei in Haiti bitten darum, jegliche Art von Postings in sozialen Netzwerken zu vermeiden, um die Verhandlungen zur Freilassung nicht zu gefährden. Vielmehr sollten Gebete Pastor Henry und seine Tochter Irma in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

Inter-Amerikanische-Division (IAD)
Die transnationale Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (IAD) mit Sitz in Miami, Florida/USA umfasst das Gebiet von Mexiko und der südlichen Länder Zentralamerikas bis Venezuela und Kolumbien einschließlich aller Inseln der Karibik. Bei einer Bevölkerungsdichte von 299.962.000 Bewohnern sind 3.754.188 Kirchenmitglieder in 14.708 Kirchengemeinden organisiert (Stand: Juni 2019).

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Sitz der adventistischen Kirchenleitung für Mittelamerika (IAD) in Miami, Florida/USA © Foto: Courtesy of IAD

Adventistischer Kirchenleiter in Haiti nach Entführung freigelassen

Miami, Florida/USA | 29.12.2020 | APD | Personen

Vier Tage nach ihrer Entführung wurden der Präsident der transkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (Inter-American-Division/IAD), Pastor Dr. Elie Henry und seine Tochter Irma unversehrt freigelassen, so eine Medienmitteilung der IAD am späten Abend des 28. Dezember. Pastor Henry und Tochter wurden seit dem Weihnachtsabend vermisst.

«Ich habe mit Pastor Henry gesprochen und er hat mir mitgeteilt, dass er und Irma mit seiner Frau Ketlie in Port-au-Prince wieder zusammen sind und es allen gut geht», sagte Pastor Leonard Johnson, Exekutivsekretär der Freikirche in Mittelamerika.
«Wir preisen Gott für seinen Schutz», fuhr Pastor Johnson fort. «Unsere Kirchenleiter und Mitglieder im gesamten Gebiet und in der ganzen Welt haben für ihre Freilassung gebetet, und wir sind erleichtert und Gott sehr dankbar.»

Im Namen der IAD-Kirchenleitung dankte Pastor Johnson den Einzelpersonen und Organisationen, die sich unermüdlich eingesetzt und jenen, die für die sichere Rückkehr von Pastor Henry und Irma gebetet hätten.

Zur IAD-Medienmitteilung: www.interamerica.org.

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Brandon Bernard (40), wurde am 10. Dezember im US-Gefängnis in Terre Haute, Indiana, hingerichtet © Foto: https://www.facebook.com/helpsavebrandon

USA: Brandon Bernard, Adventist im Todestrakt, wurde hingerichtet

Milton Freewater, Oregon/USA | 29.12.2020 | APD | Personen

Brandon Bernard (40), adventistischer Insasse im Todestrakt des US-Gefängnisses in Terre Haute, Indiana, wurde am Abend des 10. Dezember hingerichtet, wie «Adventist Today» (AT), unabhängiger journalistischer Dienst, am 14. Dezember berichtete. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten lehnte diverse Gnadengesuche in letzter Minute ab.

Bernard wurde als 18-jähriger Teenager im Zusammenhang mit einem brutalen Doppelmord und Raubüberfall, die 1999 in Texas/USA begangen wurden, verurteilt. Christopher Vialva, Komplize bei der Tat, hatte dem überfallenen Ehepaar in den Kopf geschossen und wurde früher in diesem Jahr durch eine tödliche Injektion hingerichtet. Brandon Bernard hat die Spuren beseitigt. Bernards Hinrichtung war die erste von fünf bundesstaatlichen Hinrichtungen, die in den nächsten Wochen stattfinden sollen.

Adventistische Kirchenleitung in Nordamerika rief Mitglieder zum Gebet auf
Am 8. Dezember veröffentlichte die adventistische Kirchenleitung in Nordamerika (Nordamerikanische Division NAD), zwei Tage vor Bernards Hinrichtung, einen Aufruf, in dem die adventistischen Kirchenmitglieder gebeten wurden, für Bernard und diejenigen, die über sein Schicksal entscheiden, für die Familien der Opfer sowie seine Familie zu beten: «Bernard wurde für ein brutales Verbrechen verurteilt, das er 1999 begangen hat, aber jetzt bitten Leute, die in seine Verurteilung involviert waren, einschliesslich eines der Staatsanwälte, - die dafür gekämpft hatten, Bernards Verurteilung und Strafe im Berufungsverfahren aufrechtzuerhalten -, um Gnade, damit sein Urteil von der Todesstrafe in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt wird», so die Erklärung der NAD.

Einleitend schrieb die nordamerikanische Kirchenleitung: «Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist eine vielschichtige Familie, die aus vielen verschiedenen Menschen besteht - die alle» nicht dem entsprechen würden, was Gott gewollt habe, aber die Möglichkeit hätten, «Gnade durch seine erlösende Liebe zu empfangen. Wie die meisten Familien stehen wir manchmal vor unruhigen Zeiten. Eines unserer Mitglieder steht jetzt vor einer solch grossen Herausforderung. Brandon Bernard ist ein Gefangener im Todestrakt, dem am Donnerstag, den 10. Dezember um 12:01 Uhr ET die Hinrichtung bevorsteht.»

Die Rolle von Präsident Trump
Laut den Ausführungen von Pastor Dwight Nelson, Seniorpastor der Pioneer Memorial Church an der Andrews University, Berrien Springs, Michigan/USA, wäre Präsident Trump bereit gewesen, das Todesurteil von Brandon Bernard in lebenslange Haft umzuwandeln, wenn eine der beiden Opferfamilien ihn gebeten hätte, Bernard am Leben zu lassen.

US-Bundesrichter lehnt Antrag um Begnadigung ab
Ein Bundesrichter hat den Antrag abgelehnt, die Hinrichtung des Bundeshäftlings Brandon Bernard zu stoppen, der für Verbrechen im Zusammenhang mit einem Doppelmord und Raubüberfall in Texas verurteilt worden war.

Weitere Infos bezüglich Todesstrafe und Brandon Bernard (auf Englisch)
2017 wurde die BRI-Ethikkommission (Biblical Research Institute Ethics Committee BRIEC) der adventistischen Weltkirchenleitung um eine Stellungnahme zur Frage gebeten, ob die Todesstrafe in adventistischen Kirchen befürwortet werden sollte. In der Zusammenfassung hält die BRI-Ethikkommission fest: «Daher würden wir empfehlen, dass Kirchenmitglieder sich nicht an derartigen Kampagnen zur Förderung der Todesstrafe beteiligen. Die Mission der Kirche besteht nicht darin, den Tod zu fördern, sondern Leben und Hoffnung zu verbreiten.»
https://adventistbiblicalresearch.org/sites/default/files/pdf/Death%20Penalty%20%20An%20Opinion%20rev7%20copy.pdf

Pastor Dwight Nelson, Seniorpastor der Pioneer Memorial Church an der Andrews University, schloss sich anderen Adventisten an und erzählte Bernards Geschichte während des Gottesdienstes am 5. Dezember.
https://vimeo.com/488628205/2c33bfb495

Facebookseite von Unterstützern, die versuchten, Bernards Hinrichtung zu verhindern:
https://www.helpsavebrandon.com/religious-support-atrisk-outreach

Ausführliche Informationen zum Fall Brandon Bernard im «Indianapolis Star»:
https://eu.indystar.com/story/news/2020/12/08/judge-denies-request-halt-brandon-bernards-execution-indiana/3839441001/

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Seelsorger Dr. Gerhard Menn © Foto: privat

Gehard Menn, adventistischer Krankenhausseelsorger, verstorben

Berlin/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Personen

Mit grossem Bedauern informieren die Geschäftsführungen des Krankenhauses „Waldfriede“ in Berlin-Zehlendorf und der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg – beides Einrichtungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten −, dass Pastor Dr. Gerhard Menn am 13. Dezember im Alter von 55 Jahren verstorben ist. Nach einer schweren Lungenerkrankung hatte Menn sich noch mit dem Corona-Virus infiziert und verstarb nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation am Sonntagnachmittag im Beisein seiner Familie.

Der ausgebildete Krankenpfleger und Theologe Gerhard Menn wirkte viele Jahre als Pastor in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, bis er 2012 als Seelsorger zum Krankenhaus „Waldfriede“ nach Berlin kam. An der Theologischen Hochschule Friedensau war er als Lehrbeauftragter im Bereich Poimenik (Seelsorge) tätig. Menn wirkte am interdisziplinären Konzept des „angstfreien Krankenhauses“ mit. Er hatte auch eine psychoonkologische Zusatzausbildung und war Vorsitzender des Ethikkomitees in „Waldfriede“.

„Mit Gerhard Menn verlieren wir einen äusserst kompetenten und engagierten Kollegen, der lebte, was er lehrte. Der Mensch stand im Mittelpunkt seines pastoralen Dienstes, unabhängig von Religion, Herkunft und Lebenssituation“, so der Geschäftsführer des Krankenhauses, Bernd Quoss. Tausenden von Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern habe er Trost und Zuversicht in allen Lebenslagen gespendet, ihnen die Angst vor Operationen genommen und als geschätzter Ansprechpartner zur Seite gestanden.

Krankenhaus „Waldfriede“ und Theologische Hochschule Friedensau
Das 1920 gegründete 170-Betten-Krankenhaus „Waldfriede“ ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin und europäisches Ausbildungszentrum für Operationstechniken in der Koloproktologie. Pro Jahr werden dort in elf Fachabteilungen etwa 15.000 Patienten stationär und 60.000 Patienten ambulant behandelt.

An der staatlich anerkannten Theologischen Hochschule Friedensau können acht Bachelor- (B.A.) und Masterstudiengänge (M.A.) – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden.

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Dozent Siegfried Huhn Foto: © privat

Deutschland: Dozent der adventistischen Hochschule in Friedensau erhält Verdienstmedaille

Friedensau/Deutschland | 29.12.2020 | APD | Personen

Siegfried Huhn, Dozent am Fachbereich Christliches Sozialwesen der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, erhielt im November 2020 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die Ehrung wurde ihm für sein Engagement im Pflegebereich zuteil. Siegfried Huhn (Berlin) verfügt laut der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule nicht nur über eine Ausbildung zum Krankenpfleger, sondern hat Gesundheitswissenschaften und Sozialmanagement studiert. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge, Mitglied der Expertengruppe „Nationale Expertenstandards“ und Schirmherr des Deutschen Vereins zur Förderung pflegerischer Qualitäten e.V. Er entwickelte Pflege-Verbesserungen in der Sturzprophylaxe und im Medikamentenmanagement.

An der Theologischen Hochschule Friedensau können acht Bachelor- (B.A.) und Masterstudiengänge (M.A.) – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. 38 Nationen sind unter den Studierenden und Lehrenden vertreten.

Weitere Informationen: https://www.thh-friedensau.de.

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Impressum

| 29.12.2020 | APD | Impressum

Der Adventistische Pressedienst APD Schweiz ist eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz (Schweizer Union). Der APD arbeitet nach den Bestimmungen des schweizerischen Mediengesetzes, ist publizistisch unabhängig und loyal zur Freikirche.

Herausgeber:
Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz
Postfach 7, Wolfswinkel 36, CH-8046 Zürich, Schweiz
Telefon: +41 44 315 65 00 | E-Mail: info@adventisten.ch | Web: www.adventisten.ch

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Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des
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